G+J: Die wenigsten Wirtschaftsredakteure ziehen mit
Die Mannschaften von "Capital" und "Impulse" spalten sich: Nur 18 von knapp 70 Mitarbeitern der Kölner Gruner+Jahr-Redakionen werden mit den Wirtschaftstiteln umziehen.
Die Mannschaften von "Capital" und "Impulse" spalten sich: Nur 18 von knapp 70 Mitarbeitern der Kölner Gruner+Jahr-Redakionen werden mit den Wirtschaftstiteln umziehen. Das schreibt der "Tagesspiegel" und beruft sich auf den Betriebsrat. Trotzdem müssten alle Beschäftigten ihre Büros räumen, denn sie seien ab April freigestellt.
Der Umbau am Standort Köln zieht sich indessen weiter hin. Wie der Kontakter in seiner aktuellen Printausgabe berichtet, konnten sich Geschäftsführung und Betriebsrat bislang nicht auf einen Sozialplan für die Beschäftigten verständigen. Ein Termin vor der Einigungsstelle am Dienstag vergangener Woche endete ohne Ergebnis. Dies bestätigen beide Seiten auf Anfrage dem W&V-Schwestertitel Kontakter. Ein neuer Termin wurde angesetzt.
Erst jüngst hatte sich die Verlagsgeschäftsführerin Ingrid Haas mit dem Betriebsrat des Schwestermagazins "Börse Online" in München überraschend auf einen Sozialplan geeinigt. Er sieht vor, dass die Mitarbeiter im Falle einer gütlichen Einigung pro Beschäftigungsjahr etwas mehr als ein Bruttomonatsgehalt erhalten. Anlass für die Gespräche ist die geplante Schließung der Standorte Köln und München. Der Verlag will die beiden Wirtschaftsmagazine künftig zusammen mit der "Financial Times Deutschland" in einer Einheitsredaktion in Hamburg produziert lassen. Insgesamt sind 110 Journalisten betroffen.