Google: Neue Version von DoubleClick-AdServer kommt
Mit dem neuen Angebot DoubleClick for Publishers (DFP) geht DoubleClick auf Neukunden-Jagd. Die Marke DART hat ausgedient.
Google hat den AdServer von DoubleClick überarbeitet, das verkündete Google am Montag in seinem offiziellen Blog. Nach und nach sollen die Bestandskunden auf das neue System überführt werden. Neukunden kommen sofort auf DoubleClick for Publishers, wie der neue AdServer heißt. Die Marke DART wird aufgegeben, bestätigt Michael Fuhrmann, Head of Media Platforms von DoubleClick.
Laut Fuhrmann bietet der neue AdServer verschiedene Vorteile: So wurde die Benutzeroberfläche komplett überarbeitet. Hier sei viel Erfahrung von Google miteingeflossen, so Fuhrmann. Zudem gebe es im neuen AdServer mehr Reporting-Möglichkeiten, wodurch die Kampagnen-Wirkungskontrolle verbessert werden kann. Das AdServer-System ist offen angelegt. Über ein frei zugängliches Interface können Entwickler Software entwickeln, die auf dem DFP aufsetzt. Dadurch sollen neue nutzwertige Programme entstehen, etwa für die Kampagnen-Abrechnung oder für die Darstellung von Reportings. Weitere Verbesserungen gibt es laut Fuhrmann außerdem in der Automatisierung in der Kampagnenabwicklung.
Ein weiteres Zusatz-Feature ist der Abgleich der AdServer-Kampagnen mit dem Inventar des Google-Marktplatz DoubleClick Ad Exchange. Sollte der Marktplatz für einzelne Anzeigenplätze höhere Erlöse erzielen, werden diese bevorzugt. Die Teilnahme an diesem Abgleich sei natürlich freiwillig, so Fuhrmann.
Die bisherigen Formate und Targeting-Möglichkeiten bleiben erhalten. Laut Fuhrmann habe DoubleClick fast alle denkbaren Formate im Repertoire. Die Kosten für das neue System bleiben für die Kunden gleich. Zu den Nutzern von DoubleClick gehören laut W&V-Informationen unter anderem Tomorrow Focus, Bertelsmann, OMS, IQ Media.