Die Etatvergabe überrascht, denn die Trennung zwischen Jung von Matt und BMW im Jahr 2007 verlief in der Öffentlichkeit nicht ganz reibungslos. Jung von Matt hatte nach acht Jahren der Zusammenarbeit mit BMW dem Konkurrenten von Mercedes-Benz den Vorzug gegeben. Den Etat hatten die Hamburger damals ohne Pitch gewonnen. Der Agentur war damals vorgeworfen worden, ohne Rücksicht einen Kunden gegen einen lukrativeren Kunden auszutauschen. Doch inzwischen haben sich die Gemüter beruhigt. Aus Jung von Matt-Kreisen ist zu hören, dass der Kontakt über all die Jahre nie abgerissen sei. Außerdem sind viele der Verantwortlichen von damals nicht mehr im Unternehmen. So verantwortet mit Steven Althaus ein Mann die Markenführung, der erst 2013 zum bayerischen Autobauer kam und daher die alten Geschichten maximal vom Hörensagen kennt. (mw/lhe)


Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist seit 20 Jahren Mitglied der W&V-Redaktion. Als Nachrichtenchef ist er für die aktuellen Themen auf wuv.de zuständig. Darüber hinaus ist er innerhalb der Redaktion der Themenverantwortliche für "CRM & Data". Aufgewachsen ist Markus auf einem Bauernhof im Württembergischen Allgäu. Mit fünf Geschwistern.