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MA Presse/Tageszeitungen: Spiegel überflügelt Focus

Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse verlor die Zeitschrift des Münchner Burda-Verlags 300.000 Leser bzw. fünf Prozent gegenüber der letzten MA-Studie. Die Konkurrenten "Spiegel" und "Stern" konnten dagegen ihre Reichweite stabilisieren. Während der "Stern" konstant bei 7,4 Millionen Lesern liegt, legte der "Spiegel" um drei Prozent zu und erreicht laut MA nun sechs Millionen Leser.

Text: W&V Redaktion

25. Juli 2007

Das Nachrichtenmagazin "Focus" verliert an Reichweite. Laut den am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse verlor die Zeitschrift des Münchner Burda-Verlags 300.000 Leser bzw. fünf Prozent gegenüber der letzten MA-Studie. Die Konkurrenten "Spiegel" und "Stern" konnten dagegen ihre Reichweite stabilisieren. Während der "Stern" konstant bei 7,4 Millionen Lesern liegt, legte der "Spiegel" um drei Prozent zu und erreicht laut MA nun sechs Millionen Leser.
Damit überholt das Hamburger Nachrichtenmagazin erstmals seit acht Jahren den "Focus". Reichweitenprimus im Segment bleibt der "Stern". Die aktuellen MA-Zahlen bestätigen damit die unterschiedliche Entwicklung des Nachrichtenmagazin-Trios. Bereits bei den vergangene Woche veröffentlichten IVW-Zahlen zum zweiten Quartal 2007 verbuchten die beiden Hamburger Magazine Gewinne, während der "Focus" Auflage verlor.
"Focus"-Geschäftsführer Frank-Michael Müller sieht sein Magazin dennoch "als reichweitenstarkes Nachrichtenmagazin in Deutschland bestätigt" und verweist auf eine andere, kürzlich veröffentlichte Reichweitenstudie. "Die Leseranalyse Entscheider hat gezeigt, dass 'Focus' bundesweit der erfolgreichste Printtitel bei den deutschen Top-Managern ist". In der LAE konnte das Burda-Blatt zuletzt den "Spiegel" überholen.
Erstmals in der MA-Untersuchung abgefragt wurden die beiden Promi-Blätter "In - Das Starmagazin" (Klambt) und "Intouch" (Bauer-Verlagsgruppe). Beide Zeitschriften erreichen 400.000 Leser und reihen sich damit am Ende des Segments ein. Angeführt wird dies nach wie vor von Burdas "Bunte". Doch auch das People-Flaggschiff musste - ähnlich wie schon in der Reichweitenstudie AWA - deutliche Verluste hinnehmen. Die Zeitschrift verlor sieben Prozent ihrer Leser gegenüber der MA I/2007. Seine Talfahrt setzte die "Bunte"-Kopie "Revue" aus der Bauer-Verlagsgruppe fort. Das Blatt büßte 25 Prozent seiner Reichweite ein.
Reichweitengewinne verzeichnet die MA vor allem bei den monatlichen Frauenzeitschriften sowie bei den Sport-Titeln. Zu den MA-Gewinnern zählen hier unter anderem Springers "Jolie" mit einem Zuwachs von 24 Prozent und "Sportbild" mit einem Plus von 13 Prozent.
AG.MA-Printvorstand Michael Walter wertet die aktuellen Zahlen als Beleg für das konstante Nutzungsniveau der hiesigen Zeitschriften und Zeitungen. "Es ist sehr erfreulich, auf welch hohem Niveau sich die Lesegewohnheiten der Deutschen im von uns abgefragten Alter ab 14 Jahren befinden. Das noch zu toppen ist schwierig", so Walters Fazit. In der jetzt veröffentlichten Untersuchung zeigten daher "auch nur wenige Titel deutliche Gewinne oder verzeichnen gar Verluste ihrer Leserzahl".
Ein nahezu unverändertes Reichweitenniveau zeigt die Entwicklung bei den Tageszeitungen. So lesen 73,2 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre täglich mindestens eine Zeitung. Innerhalb der Tageszeitungen verzeichnet die Gruppe der Kaufzeitungen leichte Gewinne. „Bild“ steigerte seine Leserschaft um 150 000 auf 11,64 Millionen.
Die Gruppe der überregionalen Abonnementszeitungen weist ein gleich hohes Reichweitenniveau wie in der Vorjahres-MA auf. Dabei gewann die „Süddeutsche Zeitung“ 40 000 Leser und erreicht 1,15 Millionen, Die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (RW 890 000) verliert 60 000 Leser, während „Die Welt“ mit 690 000 ein Plus von 40 000 Lesern macht. Die „Frankfurter Rundschau“ verzeichnete ein leichtes Plus von 10 000 Lesern auf 360 000.
Die Wirtschaftstitel mussten ein Minus einfahren, das „Handelsblatt“ verlor bei 470 000 Lesern 40 000 Leser, die „Financial Times Deutschland“ machte bei 310 000 einen Verlust von 10 000 Lesern.
Gewinner unter den Wochentiteln ist „Bild am Sonntag“ mit 10,89 Millionen (plus 270 000). Die „Welt am Sonntag“ verlor 250 000 Leser (RW 1,09 Millionen) und „Die Zeit“ büßte bei einer Reichweite von 1,44 Millionen 60 000 Leser ein. (tn/for/ko)


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