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Fernsehkritik:
Oliver Kalkofe will TV-Quote abschaffen

Zum Start seiner Sendung "Kalkofes Mattscheibe" bei Tele 5 bläst Fernsehkritiker Oliver Kalkofe zur Attacke gegen das Trash-Fernsehen. Das traditionelle Messinstrument des deutschen Fernsehkonsums sei nicht mehr zeitgemäß, weil sich das Einschaltverhalten der Zuschauer "massiv verändert" habe.

Text: W&V Redaktion

8. Oktober 2012

Zum Start seiner Sendung "Kalkofes Mattscheibe" bei Tele 5 bläst Fernsehkritiker Oliver Kalkofe zur Attacke gegen das Trash-Fernsehen. Gegenüber dem "Focus" sagte der 47-Jährige, was in Formaten wie "Frauentausch" oder "Bauer sucht Frau" passiere, sei "menschenverachtend". Die Produzenten dieser so genannten Scripted-Reality-Dokus verfälschten die Realität so stark, "dass sich die Leute selbst kaum wiedererkennen". "Diesen Fernsehteams müsste man eine Handgranate ins Büro werfen", zitiert ihn das Nachrichtenmagazin weiter.

Der Verweis auf die guten Einschaltquoten der von ihm kritisierten TV-Formate sei überdies "böse und zynisch". Die Zuschauer könnten schließlich nur zwischen dem entscheiden, was gerade im Programm läuft, so Kalkofe. "Ebenso können sie einem Gefangenen immer nur Wasser und Brot vorsetzen und danach behaupten: Er isst es, also mag er es auch und will gar nichts anderes."

Um das deutsche Fernsehen zu verbessern, müsse man zunächst die Quote abschaffen, forderte Kalkofe. Das traditionelle Messinstrument des deutschen Fernsehkonsums sei nicht mehr zeitgemäß, weil sich das Einschaltverhalten der Zuschauer "massiv verändert" habe: Sendungen, die aufgezeichnet und später angeschaut werden, fielen ebenso unter den Tisch wie jede Art von Online-TV. "Wir kämpfen für eine Währung, die nicht wirklich existiert. So kann Qualität nicht gewinnen."


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