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MediaAnalyzer:
Paid Content gewinnt nur langsam Fans

MediaAnalyzer ermittelt: Nur gut ein Viertel von rund 1000 Befragten befürwortet Gebühren für Inhalte im Web - immerhin.

Text: Petra Schwegler

22. Juli 2014

Es ist offenbar eine Frage des Blickwinkels, ob Paid Content nun beim Leser ankommt oder nicht. Dass immer mehr journalistische Websites und Verlage von Internetnutzern eine Gebühr für den Zugriff auf die vollständigen Inhalte ihrer Websites verlangen, wird laut einer aktuellen Online-Umfrage von MediaAnalyzer von vielen Nutzern in Deutschland noch nicht akzeptiert und selten genutzt.

Die Details: Den Forschern zufolge äußerten sich 56 Prozent der rund 1000 Befragten negativ darüber, dass einige digitale Presseerzeugnisse nur gegen Bezahlung verfügbar sind. Etwa 27 Prozent von ihnen befürworten demnach die Gebühren, knapp acht Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, dass sie selbst Paid Content nutzen. Knapp die Hälfte von ihnen kauft demnach Inhalte von überregionalen Tageszeitungen, ein Drittel zahlt für Artikel regionaler Tageszeitungen, ein Online-Zeitungs-Abo haben 38 Prozent abgeschlossen. Über die Hälfte der Paid-Content-Nutzer - nämlich 55 Prozent - erwerben vereinzelt Artikel, die sie interessieren.

Das Verständnis für Paid Content zur Finanzierung von Qualität im Netz scheint allerdings bei vielen Befragten vorhanden zu sein – womit sich die MediaAnalyzer-Umfrage mit früheren Erkenntnissen aus der Verlagsbranche denkt. Auf die Frage nach der persönlichen Einstellung zum Thema Paid Content antworteten nämlich jetzt 63 Prozent der Befragten, dass sie die Möglichkeit praktisch finden, 43 Prozent halten die Angebote indes oft für zu teuer. Positiv: Für 40 Prozent ist es selbstverständlich, für journalistische Inhalte zu zahlen. Jedoch bemängelt ein knappes Viertel, dass häufig keine guten Bezahlmöglichkeiten zur Verfügung stehen. An der von MediaAnalyzer durchgeführten Umfrage nahmen insgesamt 1004 Frauen und Männer zwischen 30 und 59 Jahren teil.

Ähnliche Zahlen haben Verlegerverbände für die verschiedenen Paywall-Offerten ermittelt – allerdings eher positiv ausgelegt. Nimmt man die aktuellen MediaAnalyzer-Zahlen, könnte auch formuliert werden, die Bereitschaft zu Paid Content nimmt langsam zu ...


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Autor: Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.


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