Die Beziehung wird intensiver

"Wir streben eine kontinuierliche digitale Beziehung mit dem Kunden an", sagt Pieter Nota. In der Vergangenheit hat BMW dem Kunden ein Auto verkauft, und damit war die Kundenbeziehung bis zum nächsten Autokauf erst mal abgeschlossen. Doch aus der Beziehung zum Kunden ist eine "dauerhafte Verbindung" geworden, so Nota, die BMW "digital pflegt". Jeder Kunde erhält eine Customer Identity. Denn: "Der Kunde soll nicht jedes Mal von Neuem erklären müssen, was er bereits gesehen oder gehört hat, und wir können ihn passgenau in seiner Lebensrealität abholen." Außerdem können die Erkenntnisse aus dieser Beziehungspflege auch an die Design- und Entwicklungsabteilungen weitergegeben werden. "Schließlich", so Pieter Nota, "ist das Marketing- und Vertriebsressort die Stimme des Kunden im Unternehmen."

Wie die technologische Entwicklung das Verhältnis zum Handel revolutioniert und wo BMW künftig in Marketingkommunikation investieren wird, lesen Sie im ausführlichen Interview mit Pieter Nota in der aktuellen W&V Nr. 45/2018.


Autor: Rolf Schröter

Rolf Schröter ist Chefredakteur der W&V und interessiert sich nicht nur deshalb prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders für alles, was mit Design und Auto zu tun hat. Auch, wenn er selbst gar kein Auto besitzt.