Youtuber-Kampagne gegen Hass im Netz:
So reagiert Youtube auf die Kritik an "Nicht egal"
Die Youtube-Aktion #NichtEgal sorgt nicht nur für positive Reaktion. Jetzt reagiert das Videoportal auf die Kritik.

Foto: Youtube
Die aktuelle Youtube-Kampagne #NichtEgal kommt nicht bei allen gut an. Jetzt reagiert das Videoportal - und erklärt in einem Blogpost die Hintergründe. Die 22 Kanalbetreiber, die sich an der Aktion beteiligen, seien einem Youtube-Aufruf gefolgt. "Außer angefallener Reisekosten und Aufwandsentschädigungen zahlen wir den Youtubern für die Teilnahme an #NichtEgal nichts", schreibt Sabine Frank, Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz bei Google Deutschland. Zudem könne jeder mitmachen.
Im Rahmen der Initiative gegen Hass im Netz sind auch Schulbesuche geplant: "Erfahrene Youtuber sind als Inputgeber und Diskussionspartner mit dabei. Weder die Youtuber noch Youtube bzw. Google selbst sind in die pädagogische Umsetzung involviert", betont das Unternehmen.
Youtube stellt sich selbst die Frage, ob man nur das eigene Image aufpolieren wolle. Und antwortet sich selbst: "Als Anbieter einer großen Plattform stellen wir uns schon seit vielen Jahren unserer Verantwortung für einen respektvollen und toleranten Umgang miteinander. Bereits 2009 haben wir mit '361 Grad Toleranz' sowie '361 Grad Respekt' entsprechende Initiativen gestartet. Dieses Engagement setzen wir mit #NichtEgal fort", so Frank.
Die Google-Managerin verweist außerdem auf ein Youtube-Video:
Bei #NichtEgal machen unter anderem DieLochis, DagiBee, Bullshit TV, Space Frogs, Diana zur Löwen, Doktor Allwissend, MrWissen2Go und die Datteltäter mit. Sie treten in einem gemeinsamen Video auf.