
Staatsanwalt fordert elf Monate auf Bewährung für Rensmann
Der CEO von Leo Burnett lässt noch offen, welche Konsequenzen er im Falle einer Verurteilung ziehen will.
Im Verfahren gegen den CEO der Agentur Leo Burnett, Franz-Josef Rensmann, hat die Staatsanwaltschaft auf elf Monate Freiheitsentzug auf Bewährung sowie eine Geldstrafe von 50000 Euro plädiert. Dies bestätigt eine Pressesprecherin des Landgerichts Stuttgart. Das Urteil in dem Verfahren fällt voraussichtlich noch in dieser Woche. Der Agenturchef ist wegen Beihilfe zur Untreue angeklagt. Sollte das Urteil so ausfallen, wäre Rensmann vorbestraft.
Der Geschäftsführer lässt noch offen, welche Konsequenzen er im Falle einer Verurteilung ziehen will. "Sollte das Gericht so entscheiden, müsste ich mir überlegen, ob ich das der Organisation zumuten will" orakelte er. Zunächst wolle er aber das Urteil abwarten.
Rensmann war Ende 2005 als Chef der Ogilvy-Tochter RMC im Zusammenhang mit Scheingeschäften eines DaimlerChrysler-Mitarbeiters ins Visier der Stuttgarter Staatsanwaltschaft geraten.