Twitter: Personalisierte Google-Suche ist "schlecht für Nutzer"
Die Personalisierung von Google-Suchergebnissen stört den Kurznachrichtendienst Twitter massiv. Er warnt, dass so Echtzeit-Suchergebnisse wie sie vor allem Twitter biete, schwerer zu finden seien. Google verweist darauf, dass das Twitter selbst zu verantworten habe.
Google präsentiert seinen Usern künftig Suchergebnisse, die mit Informationen aus seinem sozialen Netzwerk Google+ angereichert sind. Unter dem Namen "Search, plus your World“ hat der Internetriese dieses gerade vorgestellt. Twitter geht das aber gehörig gegen den Strich. Der Sprecher des Kurznachrichtendienstes zeigte sich besorgt, das berichtet unter anderem der US-Branchendienst "Mashable“.
Die Menschen hätten sich seit Jahren darauf verlassen, dass sie bei Google die wichtigsten Ergebnisse finden würden, wenn sie etwas im Netz suchen. Angesichts der Änderungen bei Google, würde es schwerer werden Echtzeit-Informationen zu finden, an denen die Nutzer sehr interessiert seien und die Twitter oftmals als erste bieten würden. Man glaube "das sei schlecht für die Menschen, Herausgeber, Nachrichtenorganisationen und Twitter Nutzer“. Google zeigt sich in einem Blog-Eintrag "überrascht“ über die Äußerungen seitens Twitter zu "Search, plus your World“. Twitter hätten vergangenen Sommer von sich aus die Vereinbarung mit Google zur Real-Time-Suche nicht verlängert.