Wer sind die „Offliner“?
Die typischen Nicht-Nutzer des Internets sind 61,3 Jahre, mit unterdurchschnittlicher Bildung, weiblich und nicht berufstätig. Dies ergab die Sonderauswertung „Offliner in Deutschland. Bestandsaufnahme und Charakterisierung der Nicht-Nutzer des Internets“ des „(N) Onliner Atlas 2006“, einer Initiative von D21 und TNS Infratest.
Die typischen Nicht-Nutzer des Internets sind 61,3 Jahre, mit unterdurchschnittlicher Bildung, weiblich und nicht berufstätig. Dies ergab die Sonderauswertung „Offliner in Deutschland. Bestandsaufnahme und Charakterisierung der Nicht-Nutzer des Internets“ des „(N) Onliner Atlas 2006“, einer Initiative von D21 und TNS Infratest. Die Untersuchung identifiziert u.a. soziodemografische Merkmale, die das „offline-sein“ beeinflussen. Demnach sind Alter und Bildung die einflussreichsten Charakteristika für die Nicht-Nutzung des Internets. 78 Prozent der Offliner sind über 50 Jahre alt und lediglich sieben Prozent von ihnen haben einen höheren Bildungsabschluss. Hinzu kommen Faktoren wie Berufstätigkeit und Geschlecht, der Frauenanteil der Offliner ist mit 61 Prozent überdurchschnittlich hoch. Die „Ortsgröße“ sowie die Frage, ob der Wohnort in Ost- oder Westdeutschland“ liegt, beeinflussen die Internetnutzung hingegen weniger. Um Offlinern den Einstieg zu erleichtern wird verstärkt nach zielgruppenorientierten und besser koordinierten Maßnahmen gefordert. Gefragt sind u.a. nutzerorientierte Informationen und der Ausbau öffentlicher Internetzugangsorte. Mit der Auswertung möchte die Initiative D21 auch künftig praxisnahe Impulse für die „Digitale Integration“ der Offliner setzen. Lesen Sie mehr unter: www.nonline-atlas.de