So sah es bei der Aufzeichnung in München aus:

Die von der League entworfenen Drohnen sind nicht nur schnell und stabil - sie haben auch eine schnittige Chassis-Form und LEDs, auf denen sich je nach Pilot Farbschemata anzeigen lassen. Das ganze muss eben auch nach Science Fiction und Star Wars Pod Race aussehen, wenn es begeistern soll.

Eine Drohne der DRL

Eine Drohne der DRL

Die Kernzielgruppe der Drone Racing League sind - wer hätte es gedacht - Männer zwischen 14 und 39. Das erklärt den guten Fit mit dem deutschen Partner 7Sports. Die Sportbusiness-Unit von ProSiebenSat.1 ist an der DRL beteiligt und hat die TV-Ausstrahlungsrechte für den deutschsprachigen Raum konzernintern an ProSieben Maxx vergeben. Dort erzielte die League im Schnitt 2 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. In der Kernzielgruppe (Männer zwischen 14 und 39) sind es 4,6 Prozent.

Zum Drohnencrashen passt der globale Sponsor: Allianz. Auch Marken wie Bud Light oder Swatch sind dabei. Neben ProSieben Maxx zählt auch ESPN zu den Medienpartnern. Der Sportsender zeigt die Rennen in den USA.

Siegerehrung beim Drohnenrennen

Siegerehrung beim Drohnenrennen

2017 wurde das erste Rennen in Deutschland gefilmt. Nächstes Jahr will 7Sports das ganze auch als Publikumsevent zugänglich machen, was aber noch ein paar Genehmigungen erfordert.


Ralph Pfister
Autor: Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.