3. Zu jeder Tageszeit der richtige Sound

Über den Tag verteilt ändern sich vermutlich in zahlreichen Geschäften die Zielgruppen –und dementsprechend verändert sich auch der Musikgeschmack. Viele Fashion-Stores beispielsweise richten ihre Musik zum Nachmittag hin auf jüngere Zielgruppen aus, die Musik wird schneller und intensiver. Morgens hingegen, wenn auch ältere Leute oder Mütter mit Kindern in die Läden kommen, sollte die Musik ruhiger sein. Das automatische Ausspielen verschiedener Musikstile und Stimmungen zur jeweils richtigen Tageszeit – im Fachjargon "Dayparting" genannt, sorgt dafür, dass sich über den Tag wechselnde Zielgruppen im Geschäft wohlfühlen.

4. Context is King

Egal ob es die Sommer-Hits des Jahres sind, die Hymnen der Fußball-EM oder der Gewinner des Eurovision Song Contest: Wenn bestimmte Ereignisse die Konsumenten bewegen, profitiert auch der Handel von dieser Euphorie und den passenden Tracks in der Playlist. Oft hat der Handel thematisch passende Angebote im Regal und kann die Konsumenten mit der entsprechenden Musikauswahl in Kauflaune zu bringen.

5.Auf die Mitarbeiter Rücksicht nehmen

Die Mitarbeiter hören das Programm oft acht Stunden oder länger und sollten daher in die Betrachtung einbezogen werden. Schließlich sind zufriedene, gut gelaunte Mitarbeiter ein wichtiger Erfolgsgarant. Vermieden werden sollten vor allem eine übertriebene Lautstärke und eine unangemessen hohe Rotation, d.h. das allzu häufige Abspielen derselben Tracks in einem bestimmten Zeitraum.

Über den Autor:

Nach seiner Karriere in einer Popband in den 90er Jahren hat Kofi Ansuhenne in der Musikberatung von Marken seine Leidenschaft gefunden. Der Musik-Profi arbeitet auch als Songschreiber und Produzent.


Autor: W&V Gastautor

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