Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Apple: 5 Gründe, die gegen das iPhone 15 sprechen

Zwischen 1.000 Euro und 2.000 Euro – um so viel Geld ist ärmer, wer sich das iPhone 15 oder 15 Pro zulegt. Lohnt sich der Kauf? Apple sagt natürlich "Ja". Wir verraten, warum es trotzdem Sinn machen kann, sich das Geld zu sparen.
© W&V

Es dauert keine zwei Wochen mehr. Unter dem Titel "Wonderlust", auf Deutsch "Vorfreu dich", hat Apple die Präsentation des iPhone 15 für 12. September ab 19 Uhr deutscher Zeit angekündigt (W&V berichtete). Mit iPhone 15, 15 Plus, 15 Pro und 15 Pro Max (oder Ultra) erscheinen vier neue Modelle, die dann voraussichtlich ab 22. September zu haben sind. Lohnt es sich, dafür zwischen 1.000 und 2.000 Euro auszugeben? Das US-Magazin PhoneArena verrät fünf Gründe, warum sich der Kauf eines iPhone 15 rentiert – und fünf Gründe, warum nicht. Nach den Pro- verrät W&V hier die Contra-Argumente.

Die 5 Gründe gegen das iPhone 15

  • Preise: Aktuell kostet das günstigste iPhone 14 mit kargen 128 GB Speicher bei Apple offiziell 999 Euro. Dass es beim 15er noch einmal ein iPhone unter 1.000 Euro gibt, ist mehr als fraglich. Von den Preiserhöhungen zwischen 100 und 200 Dollar, die für die USA erwartet werden, dürfte trotz gestiegenem Euro-Kurs ein Teil auch wieder bei uns ankommen. Da lohnt sich der Blick aufs kaum schlechtere iPhone 14, das es im Apple-unabhängigen Handel schon jetzt für 800 Euro gibt – und das mit dem Start des Nachfolgers noch günstiger wird.
  • Neuerungen: Wer beispielsweise noch ein iPhone X, XS, 11 oder 12 benutzt, wird beim 15er tatsächlich einen großen Sprung bei Tempo, Bildschirm und Kameras bemerken. Hier kann sich der Kauf lohnen. Besitzer eines iPhone 13 oder 14 können aber locker das iPhone 16 oder 17 abwarten. Denn hier sind die Fortschritte 2023 überschaubar.
  • Format: Mit 6,1 bzw. 6,7 Zoll sind die vier neuen iPhone 15 erneut dicke Brummer, mit denen kleine Hände ihre Probleme haben können. Die Zeiten handlicher, leichter iPhones sind leider vorbei. Kauftipp: Das immer noch erstklassige, recht aktuelle und hosentaschenfreundliche iPhone 13 mini von 2021 gibt es neu schon unter 700 Euro. Der Frauen-Liebling ist 5,4 Zoll klein.
  • Konkurrenz: Exzellente Androids wie das Google Pixel 7 oder das Samsung Galaxy S23 sind dem iPhone technisch oft ebenbürtig oder sogar einen Schritt voraus. Weil die Preise hier aber schnell in den Keller rauschen, gibt es sie schon für 500 Euro bis 700 Euro. Und Mittelklasse-Androids sind noch ein paar Hunderter günstiger. Es gibt für viel weniger Geld Top-Alternativen zum iPhone 15.
  • Goldener Käfig: Die Apple-Welt mit iPhone, iPad, Mac, AirPods und AirTags, mit iMessage, iCal, iCloud, Apple Music & Co. ist superpraktisch – bietet aber kaum "Fluchtmöglichkeiten". Wer es sich einmal in diesem teuren "goldenen Käfig" gemütlich gemacht hat, kann später kaum mehr umsteigen, ohne seine komplette Technik-Ausstattung zu wechseln. Wer bisher mit PC und Android problemlos klarkommt, sollte sich einen Umstieg gut überlegen.

Alle TechTäglich-Meldungen sind im Tech-Channel von W&V zu finden.

Neueste Beiträge

Warenhauskrise
WuV Community Icon Galeria wieder insolvent. Warum das Warenhaus trotzdem nicht tot ist
Galeria ist zum vierten Mal seit 2020 insolvent. Doch moderne Handelskonzepte vor allem aus Asien zeigen: Große stationäre Flächen können hervorragend funktionieren, wenn sie echte Gründe für den Besuch liefern.
6 Minuten
Recommerce
WuV Community Icon Wie Händler dasselbe Produkt mehrfach zu Geld machen
Retouren und gebrauchte Produkte galten im Handel lange vor allem als Kostenfaktor. Inzwischen bauen Händler daraus neue Erlösmodelle, Kundenbindungsprogramme und zusätzliche Datenquellen. Tobias Göbbel von Accenture EMEA erklärt, wann sich Recommerce rechnet und warum der Restwert eines Produkts sogar zum Marken-KPI werden könnte.
9 Minuten
Markenarchitektur
WuV Community Icon Wie Körber aus 40 Marken eine globale Marke gemacht hat
Körber hat mehr als 40 Einzelmarken unter einer globalen Marke gebündelt. Marken- und Kommunikationschefin Henriette Viebig erklärt, wo Widerstände entstanden, was der Umbau gebracht hat und warum inzwischen auch KI-Systeme die Marke verstehen müssen.
7 Minuten

Das könnte dich auch interessieren

Interview
WuV Community Icon KiK dreht nicht mehr: So entstehen die neuen TV-Spots mit KI
KiK lässt die visuellen Inhalte seiner neuen TV-Spots vollständig mit generativer KI erstellen. Factory-COO Marc Schnitzler erklärt, welche klassischen Gewerke sich dadurch ändern und wo der Mensch unverzichtbar bleibt.
8 Minuten
US Supreme Court Urteil
WuV Community Icon Warum KI niemals träumt: Das Urheberrecht und die Seele der Kreativität
Der Supreme Court verweigert maschinell erzeugten Bildern das Urheberrecht. Was wie eine juristische Formalie wirkt, offenbart bei genauerer Betrachtung das tiefste Geheimnis unserer Branche: Wahre Kreativität ist untrennbar mit der menschlichen Existenz und all ihren Unzulänglichkeiten verbunden.
4 Minuten
9. Mär 2026
Künstliche Intelligenz und Ethik
WuV Community Icon Wenn Empathie-Simulation zur Gefahr wird: Tech-Giganten im Visier der Justiz
Die rasante Evolution generativer Sprachmodelle offenbart zunehmend ihre gesellschaftlichen Schattenseiten. Ein profilierter US-Anwalt, der derzeit Opfer von sogenannter „KI-Psychose“ vertritt, richtet nun eine drastische Warnung an die Technologiebranche: Die intime, unregulierte Bindung zwischen vulnerablen Nutzern und Chatbots berge ein massives, bislang massiv unterschätztes Eskalationspotenzial.
3 Minuten
16. Mär 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige