Splitscreen-Spot :
Allianz-Klassiker "Tomatenstapel" neu aufgelegt

Die Allianz legt zwei ihrer Evergreens neu auf - und zwar in Splitscreenoptik. Damit beweist die Versicherungsgruppe Selbstironie.

Text: Conrad Breyer

Aus dem "Tomatenstapel" (l.) wurde in der Neuauflage ein Gurkenstapel.
Aus dem "Tomatenstapel" (l.) wurde in der Neuauflage ein Gurkenstapel.

Die Sehnsucht nach früher ist groß in diesen Zeiten. In Kindheitstagen war die Welt übersichtlicher, eingeteilt in West und Ost, Mutti schmiss den Haushalt, Papa ging zur Arbeit und Werbung lief im Fernsehen. Zwei Spots aus dieser Zeit hat die Allianz jetzt neu aufgelegt, weil sie so viel Zuspruch auf ihre Klassiker bekommen hat, die sie vergangenen Sommer im Fernsehen ausstrahlte.

Eine platte Nostalgietour indes fährt die Allianz nicht. Im Splitscreen erzählt die Versicherung die Geschichten von einst neu. So sitzt heute eine Frau am Steuer im Spot "Tomatenstapel" und fährt in einen Gurkenstapel. Statt Papa geht Mama arbeiten und die rutscht nicht auf einer "Bananenschale" aus, sondern auf einem Skateboard. Die Allianz beweist damit Selbstironie, hinterfragt Geschlechterklischees und wirbt ganz nebenbei für ihren Versicherungsschutz, der wichtig ist "damals wie heute".

Die Filme von einst hat die Eggert Group für die Allianz gedreht, der Song dazu stammt von Roland Bublitz, ebenfalls ein Klassiker. "Wir haben unglaublich viele Zuschriften von Menschen bekommen, die sich gefreut haben, dass die alten Spots wieder im Fernsehen waren", sagt Thomas Lukowsky, Leiter Kundenansprache der Allianz in München. Produziert hat die Splits The Beauty Aside unter der Regie von Isabel Prahl. Die zuständige Allianz-Agentur ist Ogilvy & Mather in Düsseldorf.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.