Silos und Unternehmensgrenzen wolle man gezielt aufbrechen, sagt Jenisch und so Unternehmen gerade in Wachstumsphasen helfen. Denn nicht immer seien die vermeintlichen Herausforderungen, die Kund:innen in diesem Moment sehen, und das eigentliche Business-Problem dahinter, ein- und dasselbe. Wolle ein Unternehmen zum Beispiel mit einer besseren Performance den Absatz steigern, könnte es ja auch sein, so Jenisch, dass vielleicht zunächst einmal das Produkt oder der Online-Shop optimiert gehörten.

Ratgeberin Agentur

Die Aufgaben für Kunden würden immer komplexer, sagt CEO Bornschein, und sie könnten "in aller Regel nicht mit einer Lösung von der Stange beantwortet werden". Glücklicherweise scheint die Corona-Pandemie das Bewusstsein der Kund:innen dafür geschärft zu haben, dass sie sich in kritischen Situationen von ihren Agenturen beraten lassen. Das beobachtet auch Jenisch.

Growth betreut sämtliche Neukunden von TLGG, hat derzeit einen Schwerpunkt auf Finanzwesen/Banken sowie Healthcare. Die 200 Menschen starke Agentur unterhält Büros in Berlin und New York. Zu ihren Kunden zählen Unternehmen wie Montblanc, Swisscom, Fritz-Kola und Starbucks at Home. Seit Januar 2020 wird das Unternehmen von Christoph Bornschein und Stefanie Lüdecke geführt. TLGG ist Teil des global agierenden Agenturnetworks Omnicom und Mitglied des GWA.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.