Verschwindet der Name Rapp damit vom deutschen Markt? Seit die DAS-Gruppe, die wie DDB zur Omnicom-Holding gehört, Torben, Lucie und die gelbe Gefahr in Berlin übernommen hat, heißt es immer wieder, die Neuerwerbung werde bald den Namen Rapp tragen. Denn die DAS-Gruppe, zu der auch das Rapp-Network gehört, brauche schließlich einen Nachfolger in Deutschland. Das aber dementiert die Agentur.

„Wir haben eine klare Wachstumsstrategie unter eigener Marke“, sagt Christoph Bornschein, der mit Fränzi Kühne und Boontham Temaismithi die "Agentur für digitale Transformation" mit Kunden wie Astra, Eon und Lufthansa leitet. Insider behaupten aber immer wieder, zumindest auf dem Firmenschild der aufgekauften Agentur werde das Label Rapp erscheinen, wenn es auch in den kommenden zwei Jahren operativ keine Rolle spiele.

Wie Track ist auch Torben, Lucie und die gelbe Gefahr auf Wachstumskurs. Mit Ines Feldman-Pach und Ute Hildebrandt stoßen zwei Digital-Expertinnen zur Agentur. Als Unit-Leitung – drei gibt es, vier sollen es werden – ergänzen sie die zweite Führungsebene. Neben den Units verfügt Torben, Lucie und die gelbe Gefahr auch über Fachabteilungen für Projekt Management und Content/Community. Für Strategie und Konzeption kommen bald zwei hinzu. Man rüste sich für die Internationalisierung, sagt Bornschein. Über Rapp spreche hier niemand.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.