Grey Germany :
COO Jochen Fischer verlässt Grey-Gruppe

Der Chief Operating Officer der Düsseldorfer Grey-Gruppe, Jochen Magnus Fischer, wird die Agentur Ende des ersten Quartals verlassen.

Text: Conrad Breyer

Jochen Magnus Fischer war von MRM/McCann zu Grey gekommen.
Jochen Magnus Fischer war von MRM/McCann zu Grey gekommen.

Am Ende war ihm die Pendlerei von Frankfurt nach Düsseldorf zuviel. Jochen Magnus Fischer, seit Herbst 2015 bei Grey, geht. Das bestätigt die Agentur auf Anfrage. Fischer ist bereits freigestellt, Kunden und Mitarbeiter informiert. Er verlässt seinen Arbeitgeber zum Ende des ersten Quartals.

Fischer war im September 2015 von MRM/McCann in Frankfurt zu Grey gekommen, wo er als Client Service Director für die Inte­gration der verschiedenen McCann-Units sowie Kunden wie LG, Nestlé, Mastercard, Rabobank und Westlotto verantwortlich zeichnete. Bei Grey waren Prozesse seine zentrale Aufgabe als Geschäftsführer. Zuletzt hat er sich außerdem intensiv um C&A gekümmert. Wie Agenturchef Dickjan Poppema sagt, laufe die Suche nach einem Nachfolger.

Fischer lebt in der Nähe von Frankfurt, sein Arbeitsplatz aber war am Platz der Ideen in Düssedorf. Stets hat der scheidende Manager eng mit Poppema und Chief Digital Officer André Schieck zusammengearbeitet. Er übernahm die Steuerung wichtiger Neugeschäfts-Pitches, kümmerte sich um große Etats, die Integration der Grey-Services. Was Jochen Fischer künftig vorhat, ist nicht bekannt. (cob/lip/ph)


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.