Sina Zeißler, stellvertretende Geschäftsführerin, Artus interactive

Mein Tipp: Der Maare-Mosel-Radweg

David Link

David Link

Viele von uns kennen jeden Stein zwischen Salzburg und Sevilla, jeden Strandabschnitt zwischen Ostende und Lissabon. Aber wer von Euch kennt Daun? Wahrscheinlich die wenigsten. Bedingt durch die globale Pandemie wird es Zeit, die Heimat kennenzulernen. Und ich kann Euch sagen, es wird spannend: Lavabomben, Krater, Maare, Bahntrassen, der größte Nebenfluss des Rheins, Burgen, Riesling – alles gibt’s bei meinem Urlaubs-Tipp mit Ausgangspunkt Daun.
Denn das beschauliche Daun in der Eifel markiert den Startpunkt einer der schönsten Radwege, den ich bisweilen befahren durfte. Und den auch wirkliche Couch-Potatoes mühelos fahren können – auf der rund 60 Kilometer langen Strecke geht es nämlich meist bergab, runter ins Tal nach Bernkastel-Kues, direkt an der beschaulichen Mosel. Die stillgelegte Bahntrasse führt Euch durch die spannende Landschaft und Sehenswürdigkeiten in der Vulkaneifel. Man hört keinen Autolärm, sondern Vogelzwitschern, das Rauschen des Blätterwalds oder das Plätschern des Wassers der Vulkanseen. Hier kann man perfekt durchatmen.

David Link, Geschäftsleitung Creative & Beratung bei Cyperfection

Solanum lycopersicum oder von der Kunst, Ungeliebtes lieben zu lernen

Cosimo Möller

Cosimo Möller

Eigentlich mag ich keine Tomaten. Zumindest nicht roh.

Corona und mein neuer Job als CCO von Saatchi & Saatchi München gingen Hand in Hand: Kaum durfte ich erste Saatchi-Luft schnuppern und einige wenige Kollegen persönlich kennenlernen, wurde ich – wie die meisten Deutschen – über Nacht ins Homeoffice verbannt.

Umso weniger ist es verwunderlich, dass mein ganzer Fokus auf meiner neuen Agentur und meiner neuen Rolle lag und Gedanken an Urlaub und Entspannung schlichtweg keinen Platz hatten. Doch nach vier bis sechs Wochen Ausgangsbeschränkung schrie in mir das unvermeidliche "Hallo Leben – wo bist du?". Und was tut man in einer Welt, in der normales Leben fast nicht geht? Richtig – einen Ausgleich schaffen.

Plötzlich hatte ich es in der Hand: das Saatenhandbuch eines Vereins zum Erhalt der Nutzpflanzenvielfalt. Ich bin seit vielen Jahren Förderer des Vereins, fand es irgendwann wichtig, dass es Menschen gibt, die sich darum kümmern – eine Art persönliches Greenwashing.

Eigentlich wollte ich nur kurz mal ins Saatenbuch reinschauen, bevor es im Altpapier landet. Aber aus zwei Minuten wurde ein ganzer Abend. Und eine Woche später kamen per Post mehrere Päckchen von Samen höchst seltener Tomaten. Und nun? Ankeimen, pikieren, vereinzeln, auspflanzen, ausgeizen … lange Rede, kurzer Sinn: in meinem Garten stehen jetzt 80 Tomatenpflanzen.

Und diese 80 Kinder brauchen mich. Jeden Morgen und jeden Abend ziemlich genau eine Stunde. Und das macht mich gerade sehr, sehr glücklich und entspannt. Mehr als jeder Urlaub in der Südsee.

Cosimo Möller, CCO von Saatchi & Saatchi München

Auf dem Bike im Flow

Thomas Georg

Thomas Georg

Fahrrad fahren hat mich über die Corona-Zeit gerettet. Rund um Köln kann man jedes Wochenende Kurzurlaub machen: Ahrtal, Eifel, Bergisches Land und das Siebengebirge kann ich nicht nur zum Biken, sondern auch zum Wandern empfehlen. Entspannung und Inspiration garantiert.

Beim Radeln kann ein kreativer Flow entstehen. Es ist eine wunderbare Art, um auf Ideen zu kommen – gerade zu Themen rund um nachhaltige Mobilität, auf die wir bei OSK spezialisiert sind. Das funktioniert mit dem E-Bike in der Stadt genauso gut wie mit dem Mountainbike auf den schönsten Trails. Hoffentlich klappt es im August mit dem Alpencross, der schon lange vor Corona geplant war. Eine Woche über Österreich bis zum Comer See über die Berge – das sind ideale Voraussetzungen, um sich zu erden und aufzuladen.

Thomas Georg, Director Consulting & Content bei OSK

Alles Wichtige zur Coronakrise lesen Sie hier in unserem Liveblog:

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Annette Mattgey, Redakteurin
Autor: Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Für Markengeschichten, Kampagnen und Karriere-Themen hat sie ein besonderes Faible. Aus Bayern, obwohl sie "e bisi anners babbelt".