"Wir glauben, es gibt ein riesengroßes Potenzial in Deutschland für ein inhabergeführte Kreativagentur wie David+Martin, richtig durchzustarten. Eine Agentur ohne aufgeblasenen bürokratischen Apparat im Nacken, die zu 100 Prozent an die Kraft exzellenter Kreation glaubt und davon überzeugt ist, dass diese auch in Deutschland im Tagesgeschäft entstehen kann", so Schäfer und Rose. Im W&V-Interview sprechen die beiden über ihre Erfolge, Ängste und Erfahrungen als Deutsche im Ausland.

Internationalisierung

Mit der neuen Führungsebene will die Münchner Agentur weiter wachsen und in Zukunft auch den einen oder anderen internationalen Kunden überzeugen. "W&V-Agentur des Jahres 2020 war ein toller Titel, der uns in unserem eingeschlagenen Weg bestätigt", sagt Eggert. "Aber Ausruhen ist nicht. Uns war es besonders wichtig, eine kreative Kultur zu addieren, die nicht in Hamburg, Berlin oder Düsseldorf, sondern in London und Amsterdam geprägt wurde. Also dort, wo starke Kreation im Mittelpunkt und echte Arbeiten über Goldideen stehen."

Die Kreativagentur David+Martin besteht seit 2015. David Stephan und Martin Eggert, alte Schulfreunde, haben sie in München gegründet. Zu den Kunden zählen derzeit unter anderem Netflix, Süddeutsche Zeitung, BMW M, Molkerei Alois Müller, Ritter Sport, Ovomaltine, MAN, Dr Pepper so wie Bündnis 90/Die Grünen. Darüber hinaus engagiert sich David + Martin bei ausgewählten sozialen Projekten wie Social-Bee, Seawatch und initiiert auch eigene Projekte wie Refugin – einen Non-Profit-Gin.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.