Design-Wettbewerb :
DFB sucht Bewerbungslogo für die Euro 2024

Der DFB startet einen Design-Wettbewerb für das Logo, mit dem er sich um die Ausrichtung der Fußball-EM 2024 bewerben will. Doch Kreative müssen schnell sein.

Text: Verena Gründel

Das letzte Fußball-Fest in Deutschland war die WM 2006. Jetzt will der DFB die EM zu uns holen.
Das letzte Fußball-Fest in Deutschland war die WM 2006. Jetzt will der DFB die EM zu uns holen.

Der Deutsche Fußball-Bund will die Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland ausrichten. Denn seit 1988 fand sie nicht mehr in der Bundesrepublik statt. Noch befindet sich der DFB in der offiziellen Bewerbungsphase, die bis zum 27. April 2018 läuft. Wer am Ende Gastgeber der UEFA Euro 2024 wird, entscheidet sich im September 2018.

In dieser Bewerbungsphase möchte der DFB einen visuellen Auftritt entwickeln, der das Bid Book sowie sämtliche kommunikative Maßnahmen prägt. Dazu gehört auch ein Bewerbungslogo. Für dieses Logo schreibt er einen weltweiten Design-Wettbewerb aus. Auf der Open-Innovation-Plattform Jovoto können Kreative ihre Vorschläge einreichen. Allerdings müssen sie schnell sein, denn der Einsendeschluss ist der 4. September 2017. 

Die Fußballfans stimmen über das Logo ab

Die Jovoto-Community stimmt über die 20 besten Logos ab. Fünf weitere Kandidaten wählt der DFB aus. Eine Jury aus Experten der Design- und Kommunikationsbranche und dem Sport legt sich in der zweiten Phase auf die Top 5 fest. Diese wird am 15. September präsentiert und für ein nationales Voting auf der Amateurfußball-Plattform "Fussball.de" ausgeschrieben.

Zu gewinnen gibt es Preise im Wert von knapp 20 000 Euro. Der Sieger wird im Presse-Statement erwähnt, in die DFB-Zentrale eingeladen und erhält Karten für ein DFB-Länderspiel - ​nicht zuletzt prägt sein Logo die deutsche Bewerbung und sämtliche Kommunikationsmaßnahmen.


Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.


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