Kreativwettbewerb in Berlin :
Epica Award 2015: Dreimal Gold für Deutschland

54 Arbeiten hat die Epica Jury in diesem Jahr mit Gold ausgezeichnet. Drei Trophäen gehen an Kampagnen aus Deutschland.

Text: Frauke Schobelt

- 4 Kommentare

54 Arbeiten hat die Epica Jury in diesem Jahr mit Gold ausgezeichnet, davon gehen drei Trophäen an deutsche Arbeiten. Über Gold können sich Serviceplan/Plan.Net, Leo Burnett/Thjnk und Grabarz & Partner/GGH Lowe freuen. Mehr als 4000 Einreichungen aus 75 Länder gingen bei den Epica Awards 2015 ins Rennen. Auf die Shortlist hatten es zahlreiche Agenturen aus Deutschland geschafft.

Serviceplan und Plan.Net München setzten sich in der Rubrik "Mobil Games" mit dem "The Les Paul Skill Check" für Kunde Gibson Guitar durch.

In der Kategorie "Restaurants, Bars, Cafés" gewinnen Leo Burnett Germany und Thjnk mit dem McDonald's-Spot "Popov, der Clown".

Eine weitere Gold-Trophäe sammelte der unfreiwillige Nazi-Marsch "Rechts gegen Rechts" von Grabarz & Partner und GGH Lowe in der Kategorie "Public Relations" ein.

Ab dem 20. November werden alle Gewinner auf der Epica-Website vorgestellt.

Der Epica Award ist eine Ausnahmeerscheinung in der Werbebranche. In der Jury sitzen nämlich nicht wie sonst bei Kreativ-Awards üblich Agenturleute, sondern Fachjournalisten aus 44 Ländern (darunter immer auch ein Vertreter der W&V-Redaktion). Seit gut zwei Jahren arbeiten die Epica-Veranstalter an einer Neuausrichtung des Wettbewerbs. So gibt es seit dem Vorjahr etwa die neue Kreativkonferenz "Creative Circle" samt Epica-Preisverleihung.

Seit den Anfängen Ende der 80er Jahre hatten sich die Juroren stets in Paris getroffen. Im Vorjahr folgte mit Amsterdam der erste Ortswechsel. In diesem Jahr nun ist erstmals Berlin dran. Die Jury trifft sich vom 16. bis 18. November, die Preise werden dann am 19. November im Kino International an der Karl-Marx-Allee verliehen. Beim Creative Circle in der Platoon Kunsthalle sprechen zuvor unter anderem Chris Gallery (Kreativchef Mother, London), Michael Weinzettl (Lürzer's Archive), Chris Kelly (Kreativchef Organic, New York), Oliver Rosenthal von Google sowie die britische Fotografin und Videokünstlerin Alison Jackson.

Weitere Infos zum Wettbewerb und zur Veranstaltung gibt es hier auf der Epica-Website.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



4 Kommentare

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Anonymous User 17. November 2015

Popov ist einfach gut gemacht und zeigt, dass man auch ohne Spezialeffekte und aufgeregtem Getue eine glaubhafte Geschichte erzählen kann, die rundum stimmig ist und bei der der Aha-Effekt sitzt.

Anonymous User 17. November 2015

Und die Credits gehen außerdem (auch) an thjnk, denn das gemeinsame Joint Venture Leo´s Thjnk Tank ist für den Film verantwortlich.

Anonymous User 17. November 2015

@Haui Danke für den Hinweis. Link ist ausgetauscht.

Anonymous User 17. November 2015

Zur Info:
Falscher Link bei "Popov der Clown"

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