Nachwuchswettbewerb :
First Steps Award für "Moonjourney": Wo Tränen und Träume ineinanderfließen

Am Montag Abend wurde in Berlin der "First Steps Award" verliehen: In der Kategorie Werbefilm ging der 1. Preis an den Film "Moonjourney", der von der Flucht eines Vaters und dessen Tochter erzählt. Film ab!

Text: Rolf Schröter

Das Mädchen stellt sich die Flucht als Reise zum Mond vor: Ist es noch weit?
Das Mädchen stellt sich die Flucht als Reise zum Mond vor: Ist es noch weit?

Ist das überhaupt ein Werbefilm? Ja, gut, "Moonjourney", Sieger des diesjährigen First Steps Awards in der Kategorie "Werbefilm" inszeniert kein Produkt. Es ist ein Social-Spot. Er fleht die Zuschauer an: Tu was! Flüchtende sind Menschen!

Social-Spots haben es natürlich per se leichter, den Betrachter zu berühren. Doch die Nachwuchsregisseurin Chiara Grabmayr von der Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF) erzählt diese Geschichte in 150 Sekunden dermaßen gut, dass man sofort aufstehen möchte, um zur Tat zu schreiten. Was für ein Talent!

"Filme sind wie Seifenblasen" meinte die hinreißende Moderatorin Alicia von Rittberg, als sie am Montag Abend im Berliner Theater des Westens bei der Preisverleihung die Kategorie Werbefilm einläutete: "Sie setzen Träume in Realität um." Da passte Mercedes als Sponsor perfekt: Auf der Bühne überreichte Bettina Hausmann, Leiterin Erlebniskommunikation bei Mercedes-Benz, den Preis an die HFF-Absolventin Grabmayr. Die gebürtige Wienerin erzählt von ihrer 90-jährigen Oma. Der kleinen Chiara hatte Oma früher oft gesagt: "Ich bin so froh, dass Du in einem Europa ohne Grenzen aufwachsen darfst!"

Das "Theater des Westens" lieferte die Bühne für die Preisverleihung (Foto: Schröter)

Das "Theater des Westens" lieferte die Bühne für die Preisverleihung (Foto: Schröter)

First-Steps-Gala am Montag Abend in Berlin (Foto: Schröter)

First-Steps-Gala am Montag Abend in Berlin (Foto: Schröter)


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.