Nach dem Stromausfall :
"Fluch-Hafen Hamburg": Erste Flüge nach dem Chaos

Der Hamburger Werber und Vielflieger Raphael Brinkert ärgert sich mit Zehntausenden Passagieren über den heimischen "Fluch-Hafen". Am Montag konnten die ersten Flieger wieder starten.

Text: W&V Redaktion

180 Passagiere mussten am Hamburger Flughafen übernachten. Insgesamt waren vom Stromausfall 30.000 Passagiere betroffen.
180 Passagiere mussten am Hamburger Flughafen übernachten. Insgesamt waren vom Stromausfall 30.000 Passagiere betroffen.

Ein Stromausfall hat den Betrieb am Hamburger Flughafen am Sonntag komplett lahmgelegt. Nach Angaben des Flughafens waren mehr als 30.000 Passagiere betroffen. Der Flughafen wurde geräumt. Airlines und die Flughafengesellschaft organisierten Notunterkünfte.

Montag früh gab es wieder die ersten Starts und Landungen. Von einem Normalbetrieb konnte zunächst aber noch keine Rede sein. Der Hamburger Werber und Vielflieger Raphael Brinkert postete auf Facebook: "Fluch-Hafen Hamburg" - mit wütendem Emoji. Am Sonntag hatte es Kritik wegen der schlechten Kommunikation gegeben: Über die Lautsprecher gab es zunächst nur die Durchsage zum Verlassen des Terminals, jedoch keine nähere Begründung. Viele Passagiere machten ihrem Ärger auf der Facebook-Seite des Flughafens und auf Twitter Luft. 

Die Ursache für den Kurzschluss in der Hauptstromversorgung des Flughafens war zunächst unklar. Ab Sonntag, 10 Uhr konnten keine Flugzeuge mehr starten oder landen. Normalerweise gibt es sonntags jeweils 200 Starts und Landungen. (dpa/mw)


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