Musikvideo von Fyff :
Irrer Traumtrip mit Immowelt

Als rasanter Traumtrip mit teils surrealen Bildern inszeniert die junge Agentur Fyff die Wohnungssuche auf Immowelt. Die Kampagne "Immo erst zu Immowelt" kombiniert geschickt Musik und Werbung.

Text: Peter Hammer

- 7 Kommentare

Der Spot von Immowelt begeistert auch durch seine filmische Umsetzung.
Der Spot von Immowelt begeistert auch durch seine filmische Umsetzung.

Die Wohnungssuche als rasanter Traumtrip mit teils surrealen Bildern. Das ist die Grundidee für die neue Immowelt-Kampagne, die sich die Nürnberger Agentur Fyff samt neuem Claim "Immo erst zu Immowelt" ausgedacht hat. Fyff gibt es seit 2013. Die Agentur hat eigentlich ihre Schwerpunkte bei Design und bei der Konzeption und Realisierung von Werbemitteln, arbeitet aber schon lange für Immowelt - und bekam den Zuschlag. Fyff kombiniert geschickt Musik und Werbung. Herzstück des Auftritts ist ein Musikclip, unterlegt mit einem extra hierfür komponierten Song. Als Download gibt es ihn auf einschlägigen Plattformen wie iTunes, Spotify oder Shazam und auf der Kampagnensite

Die Story selbst ist schnell erzählt: Ein junger Mann wird von seiner Freundin wegen einer absurd kleinen Wohnung verlassen. Trost sucht er im Schlaf. Das Letzte, was er hört, sind die Worte eines Fernsehpredigers: "Such dir eine neue Wohnung und sei, wer immo du sein willst." Danach heißt es: Traum ab.

Der Song von Tommy Peters und Malte Pittner geht gut ins Ohr und die Reime bleiben im Gedächtnis. Richtig begeisternd aber ist die filmische Umsetzung der Story, die sich souverän von den vielen "lustigen" Spots beispielsweise für Vergleichsportale abhebt. Regie führte Joschka Laukeninks. Produktionsfirma ist Fox Devils Film, Berlin. 

Das Commercial gibt es als Langversion für Online und gekürzt, ab 5. März, für TV. Dabei kann Immowelt als Co-Sponsor der TV-Übertragung der Fußball-WM-Qualifikationsspiele auf RTL exklusive Werbeplätze belegen. Am 25. März startet außerdem eine bundesweite Online- und Printkampagne. Das Mediavolumen liegt im zweistelligen Millionenbereich.


7 Kommentare

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Anonymous User 3. März 2017

Von " Being John Malcovich " bis " Toni Erdtmann " sind hier fast alle Bildideen zusammengeklaut worden. Ist das so schlimm ? Ich finde nicht, dass der Film den Anspruch erhebt, Urheber dieser Ideen zu sein. Vielmehr ist das ein buntes Potpuri, in dem viel zitiert wird. Ich finds lustig, aber auch nicht mehr. Einer von vielen Filmen, die auf der Welle von " ist mir egal " mitreiten.

Anonymous User 1. März 2017

Leider geil....

Anonymous User 28. Februar 2017

"Fününü, ich kenne Garden State schon seit Jahren, fününü".
So what?
Was sagt diese 0,9 Sekunde-Szene über den ganzen Film aus? Nix.
Sie macht ihn jedenfalls nicht automatisch zu nem schlechten Film.
Der Clip is top, daran gibt's keine Zweifel.
Idee, Umsetzung, Produktion passen einfach.

Anonymous User 27. Februar 2017

Das ist richtig gute Werbung. Weil sie Spaß macht und deswegen funktioniert. Und weil sie nicht versucht Kunst zu sein. Aber gleichzeitig mehr Kunst ist als die meiste andere Werbung. Is doch völlig egal, ob es schon mal einen Mann mit Hemd vor Tapete gab. Es gab sicher auch schon mal einen Klaus mit dem Nachnamen Schmidt. so what?

Anonymous User 27. Februar 2017

Es scheint immer noch Kreative zu geben, die gerade erst den Film "Garden State" für dich entdeckt haben: Leute, Mann mit obskurem Hemd vor ähnlicher Tapete, das ist doch nun wirklich alt inzwischen.

Anonymous User 27. Februar 2017

Geil Frank!
Dumm das dich keiner gefragt hat!

Anonymous User 27. Februar 2017

Also, ich finde es ziemlich schlimmo.

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