Gondry, bekannt unter anderem für den Kult-Spot "Drugstore" von Lewis, war sich seiner Verantwortung sehr bewusst, wie er gegenüber Campaign verrät: "Als ich meiner Ex-Freundin erzählte, dass ich den nächsten John-Lewis-Weihnachtsfilm drehe, sagte sie: 'Du trittst in große Fußstapfen, dieser John Lewis Werbespot muss die Leute zum Weinen bringen, vergiss das nicht.' Letzte Woche habe ich ihn ihr gezeigt und sie hat geweint. Puh." Dazu trägt auch der Song bei, der stets zum stimmigen Gesamtpaket von John Lewis gehört. In diesem Jahre ist es eine Coverversion des Beatles-Liedes "Golden Slumbers", interpretiert von Elbow.  

Kooperation mit Google Home, Giphy und Facebook

Der Spot läuft im britischen Fernsehen und wird in den sozialen Netzwerken zu sehen sein, dort hatte ihn John Lewis in dieser Woche bereits angeteasert. Neu in diesem Jahr ist die Audio-Partnerschaft mit dem smarten Lautsprecher von Google Home. Kunden können die Geschichte von Monster Moz herunterladen und mit eigenen Soundeffekten anreichern. Schauspielerin Sally Phillips liest die Geschichte, die auch als Kinderbuch erhältlich ist. Auf den Websites von John Lewis und Sky kann man das Buch downloaden. John Lewis hat sich außerdem mit Giphy zusammengetan, um Moz-Gifs zu teilen. 

Gif von John Lewis.

Die Marke ist auch eine der ersten, die die neue Augmented-Reality-Technologie von Facebook nutzt. User können ihr Gesicht "mozifyen" und sich in das Monster verwandeln. Das ist auch in Stores an speziellen Stationen möglich. Im Flagship-Store in der Oxford Street wird außerdem ein Raum in das Schlafzimmer des kleinen Jungen verwandelt, inklusive schnarchendem Monster unter dem Bett. Verschiedene Merchandising-Artikel sind im Angebot, wie Moz-Spielzeug, Pyjamas und Hausschuhe. Der Erlös geht wie in jedem Jahr an eine gemeinnützige Einrichtung. 

Gif von John Lewis.

Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.