BBDO-Tochter :
Ketchum baut Personal ab

Der Umbau und die Neuaufstellung der PR-Agentur Ketchum hat Folgen für die Belegschaft - angeblich wegen "strikter Ausrichtung nach Kunden im Rahmen der neuen Struktur einer responsiven Organisation."

Text: Peter Hammer

Vor gut einem halben Jahr wurde die heutige PR-Agentur Ketchum umgebaut. Alle Agenturen (Ketchum Pleon, Brandzeichen, Emanate) wurden unter dem Dach Ketchum zusammengeführt. Der damalige CEO Dirk Popp ging, Brandzeichen-Chefin Victoria Wagner übernahm.

Jetzt werden die weniger erfreulichen Folgen sichtbar. "Im Rahmen der Neuaufstellung der Bereiche und Standorte wurde aber leider auch deutlich, dass sich Ketchum Pleon deutschlandweit von insgesamt 18 Mitarbeitern trennen muss", bestätigt Wagner. Schuld daran seien keine Verlagerung von Etats an andere Standorte, "sondern die strikte Ausrichtung nach Kunden im Rahmen der neuen Struktur einer responsiven Organisation."

Inwieweit die personellen Veränderungen am Standort Düsseldorf ebenfalls Folgen des Umbaus sind, lässt die CEO offen: Aber fest steht, dass Managing Partner Rüdiger Maeßen die Firma verlässt – auf eigenen Wunsch, wie es heißt. Den Posten übernimmt Stephanie Altemoeller. Sie ist seit rund dreizehn Jahren bei der Agentur, aktuell als Business Director. Sie wird gemeinsam mit Co-Standortleiter Thorsten Sperlich das Büro führen. Sperlich ist Ende vergangenen Jahres von Berlin nach Düsseldorf gewechselt. Berlin wird seitdem von Alexander Brincker geleitet.

Trotz des Umbaus gelang es der Agentur, auch neue Kunden zu gewinnen. So arbeitet die PR-Gruppe nun zusätzlich für DB Regio (Region Ost), Bayer Crop Science (digitale Leadagentur) und EnBW (Social-Media-Etat).