Kroll und seine Kollegin, die Beraterin Sandra Vetter haben den Service der Autovermietung selbst getestet und bei einer Probefahrt die absurdesten Fragen gestellt. Immer wieder riefen sie bei Enterprise an, mal, weil sie vermeintlich den Tankdeckel nicht fanden, mal, weil sie mit ihren Geschäftskollegen ein Restaurant um die Ecke suchten. Die Mitarbeiter von Enterprise hätten stets geholfen, sagen sie. "Die sind so geschult. Die leben das auch", so Kroll.

Zur Kampagne von Kolle Rebbe gehören neben dem TV-Spot - ein zweiter folgt im Herbst - Online- und Out-of-Home-Werbung. Für den Einkauf und die Mediaplanung hat Enterprise PHD in Frankfurt beauftragt. Mit der Agentur arbeitet Enterprise bereits in den USA, Kanada und Großbritannien zusammen.

Warum Enterprise in Deutschland so unbekannt ist? In den USA hat das Unternehmen stets mit den großen Versicherungskonzernen zusammengearbeitet und bei Unfällen Ersatzfahrzeuge geschickt. In Deutschland hat man sich dieses Modells zunächst ebenfalls bedient. Aus diesem Grund finden sich viele Enterprise-Zentralen auch eher in den Vorstädten und Hinterhöfen und sind nicht wie die Filialen der Konkurrenz im Straßenbild sichtbar. Auch das soll sich nun ändern.



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine.