Anders gesagt: Gute Unternehmen haben To-do-Listen. Großartige Unternehmen haben Not-to-Listen.

3. Mehr Performance

Wer in einer Rezession weiter wirbt, hat nachweislich die Chance, schnell zum Kategorieführer zu werden. Das McGraw-Hill Research Institute untersuchte die Auswirkungen von Rezessionen in den USA von 1980 bis 1985. Von den 600 untersuchten Firmen konnten jene, die während der Rezession 1981/1982 weiter warben, 1985 ein Wachstum von 256 Prozent gegenüber ihren Wettbewerbern verzeichnen, die am falschen Ende gespart hatten. Ebenso konnten die 143 Firmen, die während der wirtschaftlichen Krise 1974/75 nicht darauf verzichteten, weiter mit ihren Audiences zu kommunizieren, gigantische Zuwächse in Verkäufen und Erträgen verzeichnen.

Diese Zahlen belegen: Es gibt keinen besseren Zeitpunkt zu werben als jenen, wenn die Konkurrenz angstgetrieben das einzige, was sie retten könnte, aus dem Blick verliert: den Kunden.

Starregisseur Quentin Tarantino hat jüngst in einem Interview gesagt, dass Hollywood dann immer am besten ist, wenn es nicht weiß, wie es weitergeht.

Auch in Marketing und Werbung wird aus Kohle erst dann Diamant, wenn der Druck am größten ist.


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W&V Leserautor

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