Berlin :
Markentherapie: Strategie-Unit für Agentur Heldisch

Mit einer neuen Strategie-Unit baut die Berliner Agentur Heldisch ihr Portfolio aus. Hierfür kommt die Strategin Alexandra Mittag von SelectNY.

Text: Conrad Breyer

Mikael Oskarsson (l.), Antonia Duesterberg und Jörn Kriebel auf Wachstumskurs
Mikael Oskarsson (l.), Antonia Duesterberg und Jörn Kriebel auf Wachstumskurs

Die Berliner Agentur Heldisch gründet mit Markentherapie eine neue Agentur-Unit. Bislang gab es Kreation (Heldisch) und Digitales (Heldisch Networks). Die neue Strategie-Abteilung soll Kunden Marken positionieren helfen, vornehmlich solche, die in Zeiten der digitalen Transformation ein bisschen aus der Spur geraten sind. Zur Zielgruppe gehören Ansprechpartner aus Marketing, Vertrieb und Einkauf, am liebsten aus mittelständischen und inhabergeführten Unternehmen, die ihre Marke auf den Prüfstand stellen wollen. Heldisch verspricht pragmatische und solide Lösungen.

Das Heldisch-Führungstrio aus Jörn Kriebel, Antonia Duesterberg und Mikael Oskarsson hat dafür eigens Alexandra Mittag geholt, eine selbstständige Strategin. Sie war bis 2014 bei der Agentur SelectNY, wo sie zuletzt Managing Director war. Ihre Kunden: Radisson, Douglas, Aktion Mensch uvm. Davor arbeitete sie für Vaporisateur und Dorland, ebenfalls Berlin.

Mit Markentherapie hat Heldisch bereits einige ihrer Stamm- und auch Neukunden beraten wie die Sparda Bank Berlin, Spreequell Mineralbrunnen und das Berufliche Qualifizierungsnetzwerk für Migrantinnen und Migranten in Berlin ("Berlin braucht Dich"). Die neue Abteilung bringt Geschäft. Denn: Wer seine Kunden in Sachen Markenführung berät, kann die vorgeschlagenen Konzepte auch gleich umsetzen.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.