Für die Agenturen samt Holdings ist das Ganze ein einträgliches Geschäft. Tritt die Agentur selbst als "Trader" (Einkäufer im eigenen Namen) auf, dann bewegen sich die Gewinnzuschläge für sie irgendwo in der Größenordnung zwischen 30 und 90 Prozent, so heißt es in dem Bericht.

Noch mehr Intransparenz entstehe dadurch, dass Agentur-Holdings zum Teil selbst Anteile an Medien- oder Digitalvermarktern halten.

Den kompletten ANA-Untersuchungsbericht kann man sich hier herunterladen.

Auch hierzulande ist die weitverbreitete Intransparenz im Mediageschäft seit langem ein Streitthema. Im vergangenen Jahr brachte eine viel beachtete W&V-Titelgeschichte über neue Formen heimlicher Kickbacks das Thema zurück auf die Agenda (W&V 30/2015).


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W&V Redaktion
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