Dafür haben die zwei Gründer - heute gehören noch Marc Bürkle dazu – ihre Struktur radikal vereinfacht. Was da über die Jahre gewachsen war, mutete zuletzt so komplex an, dass eine Neuaufstellung notwendig geworden war. Über die Jahre ist vieles dazugekommen. In sechs Bereiche gliedert sich Oddity künftig: Brand (Branding, Kommunikation), Commerce (Vernetzung von Marken und Händlern), People (Personal- und Organisationsentwicklung), Code (Webentwicklung, KI), Motion (Bewegtbild) und Asia (Marketing, E-Commerce in Asien) – das macht es für den Kunden übersichtlicher und soll Oddity das Arbeiten erleichtern, die Prozesse integrierter, agiler gestalten.

Wie die Serviceplan-Gruppe will Oddity aus Deutschland heraus ein unabhängiges, globales Network schaffen; auch ein Beteiligungsmodell gibt es bereits. Umbreit ist zuversichtlich, dass ihr Konzept Zukunft hat.

Mehr über Simon Umbreit lesen Sie in der aktuellen W&V (30/18)


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.