Mit einem entsprechend lockeren Spruch kommentiert Dojo-CEO Dominic Czaja die Zusammenarbeit: "Wir stehen voll hinter dem polygamen Treiben von Opel und hoffen, dass sie sich nach unserer ersten wilden Nacht noch mal melden." Frank-Michael-Schmidt, CEO bei Scholz & Friends gibt sich hingegen diplomatischer. Der Etat gehöre zu den "spannendsten kommunikativen Aufgaben überhaupt." Und Matthias von Bechtolsheim, Geschäftsführer von Heimat lässt sich zitieren mit: "Der Prozess hat sich von der ersten Sekunde an extrem gut und richtig angefühlt. Das wird gut".

Mit dem neuen Agenturmodell will Opel nach eigenen Angaben den "aktuellen Veränderungen im Werbemarkt" begegnen. Dazu gehöre unter anderem die "Zunahme der digitalen Kanäle und die Anforderungen an kanalspezifische Kampagnen".  Auch in Großbritannien will Opel das Modell einführen. Bei Opels Schwestermarke Vauxhall bekommt McCann die Agentur Mother London zur Seite gestellt. Beide sollen auch paneuropäische Kampagnen kreieren.

Laut Equibity hat Opel hierzulande im vergangenen Jahr 97 Millionen Euro in Werbung investiert, acht Prozent davon flossen Digitalwerbung.

Hier der Tweet von Tina Müller:

Als erstes hat "Horizont" über den Etatgewinn berichtet.



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Autor: W&V Redaktion

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