Dentsu Aegis :
Paskaljevic nominiert Agenturen für die Stammzell-Registrierung

Kurz ein Stäbchen in der Backe gedreht und das war's: Stammzell-Registrierung geht leicht. Der Werbefußballverband und Ralf Schwartz von Krebsuzette rufen Agenturen dazu auf, ihre Stäbchen abzugeben. Allein bei Dentsu Aegis haben 244 Mitarbeiter mitgemacht.

Text: Brigitte Bauer

28. May. 2015

„Als nächstes nominiere ich ...“. Bei der Ice-Bucket-Challenge hat es perfekt funktioniert. Stars riefen einander dazu auf, sich einen Kübel Eiswasser über den Kopf zu kippen und zu spenden. Ähnlich einfach könnte es bei dieser Aktion klappen, die Ralf Schwartz mit seiner Initiative Krebsuzette ins Leben gerufen hat. Der Werbefußballverband und die Knochenmarkspenderzentrale der Uniklinik Düsseldorf (KMSZ) rufen Agenturen auf, sich als Stammzellspender zu registrieren. Ein Stäbchen in der Backenschleimhaut gedreht – und das war’s.

Der Fußball-Cup der Werbebranche, der Shutterstock Agency Cup (SAC), war der Auftakt der Aktion. Rund 260 Werber ließen sich dort für eine mögliche Stammzellspende registrieren. Danach folgten die Agenturen Jung von Matt, Vivaki und Ogilvy in Düsseldorf, Frankfurt und Berlin. „Vivaki hat damals sogar einen Spender für mich gesucht, als ich einen brauchte. Nachdem die Registrierung beim SAC so erfolgreich lief, kamen dem Werbefußballverband und mir die Idee, weitere Agenturen zu gewinnen“, sagt Ralf Schwartz, Gründer von Krebsuzette.

Für die Agenturen ist der Aufwand gering: Stäbchen werden am Empfang hinterlegt. Eine Person ist Ansprechpartner für Fragen. Dentsu Aegis Networks lieferte 244 Registrierungen an die KMSZ. „Damit konnten wir 244 potenzielle Leben retten“, sagt Schwartz. Das war das beste Ergebnis bisher. Zoja Paskaljevic, CEO Dentsu Aegis Network, fordert auf: „Ich ermuntere Marcel Loko, Zum goldenen Hirschen, Matthias Brüll, GroupM, Dirk Fromm und Florian Adamski, beide Omnicom MediaGroup, sowie Sinner & Schrader und Serviceplan, unsere geniale Ratio zu überbieten. Einfacher als mit einem Wattestäbchen kann man kein Leben retten.“ Ralf Schwartz geht es aber mehr darum, so viele potenzielle Leben zu retten, wie möglich. Er freut sich über jede einzelne Registrierung. Je mehr Werber bei der Aktion mitmachen, umso besser.


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