Das entscheidende Kriterium für erfolgreiches Recruitment steckt schon wortwörtlich im Namen der Agentur: La Red ist spanisch und bedeutet "das Netz". Wir setzen auf ein starkes Netzwerk sowie persönliche Empfehlungen. Bei uns kann jede Kollegin und jeder Kollege zum Headhunter werden – und sich im Erfolgsfall über eine ordentliche Vermittlungsprämie freuen.

Zehn Jahre ist die Agentur mittlerweile alt.

Haben Sie ein Patentrezept für die Bildung einer starken Arbeitgebermarke gefunden?

Wenn wir es hätten, würden wir es nicht verraten… Aber mal ganz ehrlich: Sowas gibt es unseres Erachtens nach nicht wirklich. Eine erfolgreiche, zugkräftige und unverwechselbare Arbeitgebermarke wachsen zu lassen, ist eine dauerhafte Aufgabe. Das gilt nicht nur für unsere Chefs, sondern betrifft jede/n einzelne/n Mitarbeiter/in bei La Red.

Den eigenen Kolleg*innen ein zeitgemäßes Arbeitsumfeld mit Entwicklungs- und Gestaltungsraum zu bieten und Eigenverantwortung möglich zu machen, ist dabei ein wesentlicher Teil. Aber genauso kommt es darauf an, sich auf Augenhöhe zu begegnen, fair, ehrlich und authentisch miteinander umzugehen, offen zu kommunizieren und Spaß zu haben. Denn neben herausragender Kreation ist uns vor allem das Miteinander bei La Red sehr wichtig.

Was tun Sie konkret zur Mitarbeiterbindung? Gibt es bei Ihnen die Möglichkeiten zu
a, Home-Office

Eine standardisierte Home-Office-Regelung gibt es noch nicht. Stattdessen treffen wir Entscheidungen immer im Einzelfall und finden individuelle Lösungen für zeitlich flexibles Arbeiten.

Aber auch hier wollen wir neue Wege gehen. 2019 werden wir uns verstärkt dem Thema "das richtige Arbeitszeitmodell" widmen und passende Angebote für die Mitarbeiter machen. Den kurzen Schnack oder die große, oft ausgelassene Mittagsrunde in der Küche möchten wir aber
weiterhin nicht missen.

b, Sabbaticals

Wir finden Sabbaticals grundsätzlich sehr gut, da Sie für die Entwicklung der Kolleg*innen wichtig sind. Außerdem wissen wir, dass ein freier Geist die besten Ideen hat und die Erfahrungen des Sabbaticals am Ende auf die eine oder andere Weise positiv in das Tagesgeschäft mit einfließen. Wie genau sich diese Auszeiten gestalten, besprechen wir gemeinsam und mit Blick auf die individuellen Bedürfnisse. Gerade ist zum Beispiel eine unserer Kolleg*innen für längere Zeit in Asien unterwegs.

Wir sind zwar total neidisch, aber wir freuen uns schon jetzt alle auf ihre Berichte und Fotos. Im März werden sich dann auch schon die nächsten auf die Reise machen.

c, flexiblen Urlaubszeiten pro Jahr

"Malle ist nur einmal im Jahr…" – das gilt bei uns nicht. In Absprache mit dem jeweiligen Team habe unsere Kolleg*innen alle Freiheiten, die verfügbaren Urlaubstage im Laufe des Jahres zu nehmen. 

Zwischen den Jahren legen wir dann alle gemeinsam eine wohlverdiente Pause ein und die Agentur bleibt sowohl in Hamburg als auch in Berlin geschlossen. Für 2019 haben wir unseren allgemeinen Jahresurlaubsanspruch nach oben angepasst.

d, flexible Arbeitszeiten

Ausgeschlafen sind wir ab 9.30 Uhr – da beginnt unsere Kernarbeitszeit und geht bis 18 Uhr. Einige kommen etwas früher, andere bleiben lieber länger. Für Teilzeitkräfte gibt es wiederum individuelle Regelungen innerhalb unserer Kernarbeitszeit.

Die "Heißzeit" 2018 hat dazu geführt, dass wir während der Sommermonate (von Juni bis Ende September) eine spezielle "Sommerarbeitszeit" eingeführt haben, in der die Möglichkeit besteht, bereits um 8.00 Uhr zu starten und dann entsprechend früher in den Feierabend, ins Schwimmbad oder den Beachclub zu gehen.

e, Job-Tausch mit anderen Niederlassungen, bzw. Partner-Unternehmen

Diese Möglichkeit liegt schon in der DNA von la red begründet. Da wir Büros in den zwei schönsten und aufregendsten Städten Deutschlands haben – also eines in Hamburg und eines in Berlin –, arbeiten einige Kollegen oft nicht nur kunden-, sondern auch standortübergreifend.

f, Möglichkeiten für eigene Herzensprojekte außerhalb des bezahlten Kundengeschäfts?

Persönliche Initiativen und damit verbunden die Lust, etwas zu bewegen, finden wir großartig und unterstützen sie in jedem Fall. Vor allem soziales Engagement feiern wir bei La Red ganz groß.

g, bezahlten Überstunden?

An erster Stelle steht für uns das Ziel, gar keine Überstunden zu machen und die 40-Stunden-Marke nicht zu reißen. Fallen sie doch mal an, gibt es einen angemessenen Freizeitausgleich.

Wenn Ihr also mal bis in die Nacht das Licht in unseren Räumlichkeiten brennen seht, dann dürften die fleißigen Kolleg*innen am nächsten Tag auch ausschlafen und neue Energie für spannende Projekte tanken.

Verschiedene Socialising-Formate helfen beim Vernetzen.

Kletterwand, Baumhaus, Sterne-Kantine – was gibt es bei Ihnen an unüblichen Incentives für
Mitarbeiter?

Von der wöchentlichen "Maurer-Platte", über das monatliche Teamfrühstück bis hin zu jährlichen, standortübergreifenden Teamevents: Für gemeinsame Zeit oder eine gute Party sind wir immer zu haben. In diesem Jahr haben wir auch noch ganz offiziell Grund zu feiern: Für unsere große Jubiläumsparty zum 10-jährigen Bestehen der Agentur bringen wir die ganze la red Familie zusammen.

Unser neues Mittagsformat, die "Maurer-Platte", entstand übrigens aus der Agentur heraus. Und darum geht’s: Im Montagsmeeting werden wöchentlich drei Kolleg*innen aus den jeweiligen Kernteams ausgelost, die innerhalb der Woche einmal auf Agenturkosten gemeinsam lunchen gehen dürfen. Ergebnis sind nicht nur kulinarische Erlebnisse, sondern spannender Austausch, Perspektivwechsel, neuer Input und ein engeres Zusammenrücken.

Laptop zu, Bier oder Fritz Kola in die Hand, es ist Zeit für unsere "Auf ein Bier mit...". Denn wir laden regelmäßig Gäste aus der Werbewelt oder interessante branchenfremde Persönlichkeiten ein, die von ihren Projekten erzählen und uns den Blick über den Tellerrand ermöglichen. Zuletzt waren das u.a. Matze Hielscher von "Mit Vergnügen" und OMR-Gründer Philipp Westermeyer. 

Und natürlich gibt es bei uns guten Kaffee und prall gefüllte Obstkörbe.

Das Logo ist Programm.

Wie erfassen Sie die Mitarbeiterzufriedenheit? Welche Ihrer Errungenschaften sind den
Mitarbeitern besonders wichtig?

Austausch wird bei uns groß geschrieben, wir sind sehr nah an allen Kolleg*innen dran und das jeden einzelnen Tag. Unser Gründer und die Geschäftsführer sitzen gemeinsam mit den Kolleg*innen in den Büros, arbeiten eng zusammen auf den Projekten und entscheiden mit den Teams gemeinsam. Ein Austausch findet immer auf Augenhöhe statt.

Diese offene Gesprächspolitik untermauern wir durch monatlich stattfindende One-on-Ones, die nicht nur dem unmittelbaren Feedback dienen, sondern auch helfen, in Kontakt zu bleiben, Themen und Gedanken, die die Kolleg*innen umtreiben und motivieren, zu verstehen, genauso wie Sorgen und Nöte frühzeitig zu erkennen. All das hilft uns dabei, ein sehr gutes Gespür für die Stimmung und das Klima innerhalb der Agentur zu haben.

Aber wir wären keine Digitalagentur, wenn wir nicht auch in diese Richtung weiterdenken würden. In diesem Jahr wollen wir auch hier und da mal eine digitale Umfrage zu bestimmten Themen ausprobieren, sodass sich auch wirklich jeder bei uns gut abgeholt und aufgehoben fühlt.

Wie hoch ist bei Ihnen die Frauenquote? Wie hoch die Quote der Mitarbeiter über 45? Und unter 25? Wie lang bleibt ein Mitarbeiter im Schnitt?

Im Schnitt sind etwas mehr als die Hälfte unserer Mitarbeiter*innen weiblich. Es kommt zwar nicht aufs Alter an, aber auch wir haben tatsächlich einige Kollegen, die über 45 Jahre alt sind.

Wie lange jemand im Schnitt bei uns bleibt, ist schwer zu sagen, denn das ist sehr unterschiedlich. Wir haben einige Kollegen, die man schon als la red Urgesteine bezeichnen könnte und seit fünf oder deutlich mehr Jahren bei uns tolle Arbeit leisten.

Clean-Desk-Policy oder ganz persönliche Schreibtische? Wie steht Ihre Agentur zu dem
Thema?

Ende 2017 sind wir in ein neues Office in Berlin gezogen und im letzten Sommer haben wir unsere Räume in Hamburg erweitert, renoviert und neu gestaltet. Unser Designanspruch spiegelt sich auch in unseren tollen Büroräumen wider.

Darauf sind wir stolz, denn wir haben wirklich die schönsten Büros mitten auf der Schanze und im Herzen Kreuzbergs. Hier fühlen wir uns alle unglaublich wohl, sodass ohnehin jeder abseits der eigenen gestalterischen Freiräume ein bisschen darauf achtet, dass es noch lange so schön bleibt.

Wie stehen Sie zur internen Offenlegung aller Gehälter im Unternehmen? Dann wollen wir
natürlich wissen: Was verdient ein Junior bei Ihnen im ersten Jahr?

Wir zahlen auf allen Ebenen marktübliche und sehr faire Gehälter – und das gilt auch für unsere Junioren. Die Gehälter werden bei uns nicht offengelegt, wir achten aber sehr darauf, dass es keinen Gender-Gap gibt und die Kolleg*innen der gleichen Hierachie-Ebene sehr nah beieinander liegen.

Mehr Agenturporträts, u.a. von Jung von Matt, Scholz & Friends und Serviceplan finden Sie in unserem Dossier Arbeitswelt Agenturen.

Mehr zum Thema Gehalt in Agenturen in unserem Dossier Gehalts-Check

Wollen Sie auch in einer Agentur arbeiten? Passende Jobs finden Sie hier.


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Eines davon dreht sich um ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.