Kreation des Tages :
So skurril wirbt Heimat für Darmkrebsvorsorge

Heimat und die Felix Burda Stiftung setzen auf skurrile Geschichten, um für Darmkrebsvorsorge zu werben. Sehenswert. 

Text: Conrad Breyer

Darmkrebs ist ihr kleinstes Problem. Aber das weiß sie noch nicht.
Darmkrebs ist ihr kleinstes Problem. Aber das weiß sie noch nicht.

Zugegeben: Der Spot erinnert schwer an Heimats Otto-Kampagne von 2013. Sie erinnern sich? „Wir saßen am Beckenrand ... Als auf einmal drei Herren mit einer Box erschienen. Sie gingen auf den Pool zu, aus dem ein Frau auftauchte. Dann öffneten sie die Box. Darin: ein Knopf...“ Absurd-komisch und ästhetisch überhöht war dieser Film.

Dieser Werbefilm für die Felix Burda Stiftung ist es auch, was die Kampagne so sehenswert macht. Für ein Thema wie Darmkrebsvorsorge zu werben, ist nicht einfach. Das kann schnell langweilig werden. Heimat dagegen scheut sich nicht vor skurrilen Geschichten: Lady von herabstürzendem Satelliten erschlagen - auf sowas muss man erstmal kommen! "Manchmal kann man nicht viel machen", heißt es im Abspann. "Gegen Darmkrebs schon." So geht Werbung.

Schräg war auch der Kinderchor - zum Darmkrebsmonat März 2016:


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.


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