"Wir haben uns zu einem sehr plakativen und inhaltlich flexiblen Auftritt entschlossen, um den vielen verschiedenen Projekten besser gerecht werden zu können und trotzdem eine hohe Wiedererkennbarkeit und Durchdringung zu schaffen", sagt Stefan Zschaler, Managing Partner von Leagas Delaney in Hamburg.

Die kommunikative Klammer bildet künftig das Thema "Selbsthilfe", die Brot für die Welt in vielen Krisenregionen anbietet - sei es in Syrien, in Bangladesh, im Tschad, in Kolumbien oder in einem der vielen anderen Ländern dieser Erde, in denen die Organisation tätig ist. Der Kampagnen-Claim "Brot für die Welt. Würde für den Menschen" soll das unterstreichen. "Sie gibt den Notleidenden Menschen auch die Chance, ihre Würde zu wahren. In einer Zeit, in der Millionen von Menschen auf fremde Hilfe angewiesen sind, ein wichtiger emotionaler Aspekt, den wir herausstellen wollen", so Zschaler weiter.

Die Wiedererkennbarkeit soll durch das vollflächig eingesetzte Orange gewährleistet werden, kombiniert mit einer bestimmten Typo. Auf einigen Motiven sind abstrahierte Illustrationen zu sehen. Neben Anzeigen und Plakaten gibt es Werbung im Internet, in den sozialen Medien wie Facebook und Youtube, aber auch bei Fundraising-Maßnahmen und auf Events.

"Wir haben uns sehr bewusst für eine Image-Kampagne entschieden. Wir meinen, dass es wichtig ist, unsere Marke zu stärken und zu verjüngen", sagt Dieter Pool, der in Berlin die Öffentlichkeitsarbeit von Brot für die Welt leitet. "Wir möchten gern bei unseren Unterstützern, aber auch bei neuen und jüngeren Zielgruppen Sympathie und Vertrauen gewinnen. Und natürlich wäre es schön, wenn uns viele Menschen bei der Entscheidung für eine Spendenorganisation präferieren."



Conrad Breyer, W&V
Autor: Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er interessiert sich für alles, was Werber:innen unter den Nägeln brennt, in Beratung, Strategie und Kreation. Besonders innovative Agenturmodelle haben es ihm angetan. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LGBTI*-Rechte, insbesondere in der Ukraine. Vielleicht ist er deshalb auch Diversity-Beauftragter der SWMH geworden, der die W&V angehört.