Neukunde :
Strichpunkt gewinnt den DHL-Pitch

Die Stuttgarter Designagentur Strichpunkt hat sich in einem internationalen Auswahlverfahren um den Branding-Etat von DHL durchgesetzt.

Text: Peter Hammer

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Die Marke DHL gehört zur Deutschen Post.
Die Marke DHL gehört zur Deutschen Post.

Großer Erfolg für die Designspezialisten aus Stuttgart/Berlin: Strichpunkt gestaltet künftig weltweit den Markenauftritt der Marke DHL. Die Agentur wird das Corporate Brand Marketing in den Bereichen Markenmanagement und Visual Identity unterstützen. Vorausgegangen war ein mehrstufiges, international durchgeführtes Auswahlverfahren. In der letzten Phase setzte sich Strichpunkt gegen drei Wettbewerber aus Großbritannien durch.

Arjan Sissing, Senior Vice President Corporate Brand Marketing: "DHL war auf der Suche nach einer Agentur, die Markenmanagement und Erscheinungsbild auf internationalem Niveau schlüssig miteinander verbinden und weiterentwickeln kann. Der Ansatz von Strichpunkt, die Marke DHL konsequent digital zu denken und eine entsprechende Systematik für das Corporate Design zu präsentieren, hat uns überzeugt."

Die Agentur um die beiden Gründer Kirsten Dietz und Jochen Rädeker hat sich in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Thema Digitalisierung auseinandergesetzt. Sowohl wenn es darum geht, im Auftrag von Kunden die Markentouchpoints im digitalen Raum zu gestalten und in einen schlüssigen Gesamtauftritt zu integrieren, als auch bei der Aufstellung der eigenen Firma.

Dabei wurde laut Rädeker viel in Personal, Weiterbildung, darunter Seminare und Worskhops, der mittlerweile 100 Mitarbeiter großen Agentur investiert. Es sei ein mutiger Transformationsprozess gewesen, der weiter anhält, sagt Rädeker. Stellvertretend für erweiterte Ausrichtung der Agentur ist das Mandat für das offene Audi-Markenportal, das Strichpunkt gemeinsam mit KMS Team und Blackspace im Herbst 2016 realisiert hat.

2016 erreichte Strichpunkt laut eigenen Angaben ein Wachstum von 42 Prozent. Es war das beste Jahr seit Bestehen der Firma. Für Wachstum sorgen vermehrt Aufträge internationaler Marken, die auf den deutschen Markt kommen, heißt es. China spiele dabei ein große Rolle. Mit der Erweiterung um den digitalen Raum gibt sich das Management nicht zufrieden. So wird nun auch eine Unit für Produkt-Design gegründet.


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