Berliner Digitalagentur positioniert Kino :
TLGG soll Teens und Twens ins Kino lotsen

"Das Kino" - Torben, Lucie und die gelbe Gefahr inszeniert on- wie offline das Kino in der Sprache der Jugend. Die Kampagne: 

Text: Petra Schwegler

Wer unter 24 ist, dürfte nach dieser Kampagne ins Kino stürmen ....
Wer unter 24 ist, dürfte nach dieser Kampagne ins Kino stürmen ....

Für die deutsche Kinowirtschaft wird das unkonventionelle Kreativteam der Berliner Digitalagentur Torben, Lucie und die gelbe Gefahr (TLGG) aktiv. Es sollen vor allem junge Zielgruppen stärker in die Lichtspielhäuser gelockt werden. Anlässlich des Kinokongresses 2018 startete nun eine übergreifende Imagekampagne zur Aktivierung der jungen Zielgruppe zwischen 16 und 24.

Online wie offline inszeniert dabei TLGG das Kino "als zeitlos attraktiven Ort der großen Gefühle". "TLGG haben vor allem mit einer stichhaltigen, tragfähigen Strategie überzeugt", erinnert sich Jan Oesterlin, Projektverantwortlicher seitens der Kinobranche. "Auf Basis der strategischen Vorarbeit ist eine Kampagne entstanden, die online wie offline das Kino als den aufregenden Standard jungen Filmgenusses festigt." TLGG hatte die Strategieentwicklung von Anfang an auf Interviews mit Fokusgruppen aufgebaut.

Konzept: "Das Kino" tritt dabei als Absender der Kampagne und als Sprachrohr der gesamten Branche auf. Dafür entwickelt TLGG-Social-Media-Formate und OOH-Ansätze und stellt sie der deutschen Kinolandschaft übergreifend zur Verfügung. Dabei werden auch dezidiert jugendliche Kanäle wie Snapchat und Instagram bespielt. Neben Konzeption, Produktion und Moderation liegen auch Ad-Schaltung und Performance Management in der Verantwortung der Berliner.

So spricht TLGG die Jugend an.

So spricht TLGG die Jugend an.

Agentur-Mitgründer Boontham Temaismithi betont: "Wir haben mit dem deutschen Kino das größte Kulturprojekt in unserer Geschichte in die Agentur geholt – und das spannendste: Ein traditionsreicher Sehnsuchtsort, von TLGG in unsere Zeit übersetzt mit den Mitteln moderner Markenkommunikation. Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!"

Nun startet "Das Kino" im noch Juli einen eigenen Facebook-Bot. Die sprach- und filmgeschulte KI soll den Nutzern bei der Film- und Kinosuche helfen – ein Robotercineast, "der die Kampagnentonalität mit Humor und Wortwitz in echten Service gießt“, wie es heißt. In Kooperation mit deinkinoticket.de entstand außerdem die Kampagnenplattform daskino.de. Das Publikum soll dabei von der ersten Anfrage bis zum Ticketkauf begleitet werden.

TLGG-Teamchefin Katrin Schübel, die selbst lange in der Filmbranche tätig war, koordiniert gemeinsam mit Oesterlin auch die Zusammenarbeit mit Filmverleihern und Kinolandschaft einerseits und den Umsetzungspartnern Bubbles Film und Mercury.ai andererseits. Sie sagt: "Das Kino ist ein Traumprojekt. Wir liefern Traumergebnisse."


Autor:

Petra Schwegler, Redakteurin
Petra Schwegler

Die @Schweglerin der W&V. Schreibt seit mehr als 20 Jahren in Print und Online über Medien - inzwischen auch jede Menge über Digitales. Lebt im Mangfalltal, arbeitet in München.