Apple gewinnt Marken wie Unilever und Nissan für die iAd

Rund 60 Millionen Dollar schwer sollen laut Apple-Chef Steve Jobs bereits die Vorbuchungen für Werbung auf iPad & Co. sein. Die Zusagen kommen unter anderem von Unilever, Nissan, Citibank, Chanel und Disney.

Text: Annette Mattgey

Rund 60 Millionen Dollar schwer sollen laut Apple-Chef Steve Jobs bereits die Vorbuchungen für Werbung auf iPad & Co. sein. Diese Summe entspricht etwa der Hälfte des prognostizierten amerikanischen Mobile-Werbemarktes im zweiten Halbjahr 2010, erklärte Jobs während der Entwicklerkonferenz in San Francisco.

Die Werbeplattform iAd geht am 1.Juli an den Start und wird erst seit rund acht Wochen vermarktet. "iAd bietet Werbungtreibenden die emotionalen Aspekte des Fernsehens verbunden mit der Interaktivität des Webs", schwärmte Jobs. "Den Nutzern bietet es eine neue Art und Weise, Werbeanzeigen zu erkunden, ohne aus ihren Lieblings-Apps rauszufliegen." Jobs ist - wie immer optimistisch: "iAds wird Millionen von iPad- und iPhone-Besitzern erreichen - eine extrem attraktive Zielgruppe."

Zu den ersten Kunden zählen unter anderen der Telefonkonzern AT&T, die Automarke Nissan, die Citibank, Unilever, Chanel und die Walt Disney Studios. Noch in diesem Jahr wollen sie bis zu 60 Mio. US-Dollar investieren. "iAds führen zu einer bemerkenswerten Kreativität, so dass wir mit bisherigen und zukünftigen Kunden so interaktiv wie nie zuvor kommunizieren können", erklärt Lisa Caputo, Chief Marketing Officer der Citigroup. Rob Master, Media Direktor Nordamerika bei Unilever, ist überzeugt: "Mobilwerbung wird dank iAd revolutioniert."


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Annette Mattgey, Redakteurin
Annette Mattgey

Seit 2000 im Verlag, ist Annette Mattgey (fast) nichts fremd aus der Marketing- und Online-Ecke. Das Schwesterblatt LEAD digital begleitet sie seit 2011 treu online und versucht, dafür ordentlich Buzz bei Facebook und Twitter zu machen. Ausflüge zu W&V sind durchaus willkommen, insbesondere wenn es um Kampagnen und Karriere-Themen geht.