Mondelez :
Das neue Android heißt Oreo

Google hat zuletzt noch ein Geheimnis um den neuen Android-Namen gemacht. Jetzt steht fest: Der Konzern tut sich mit einem Süßwarenhersteller zusammen.

Text: Ulrike App

Google hat die neue Version seines Mobilsystems Android veröffentlicht. Nach N wie "Nougat" in der Version 7 benennt der Internet-Riese das aktuelle Betriebssystem mit dem Codenamen "Oreo" für den Buchstaben O. Damit ist nach den technischen Neuerungen seit Montagabend auch der Name für die neue Version acht bekannt. 

Oreo ist eine Keksmarke aus dem Hause Mondelez. Google hat eine Vorliebe für Süßigkeiten: Vorherige Versionen hießen unter anderem "Cupcake", "Ice Cream Sandwich", "Marshmallow" und "Nougat". So eine Kooperation ist keine Premiere: Für Android 4.4 tat sich der Konzern mit Kitkat (Nestlé) zusammen.

In den sozialen Netzwerken streuen die beiden Partner diesen Kurz-Film unter dem Motto "Open Wonder".

Das neue Android-System bietet einige Neuerungen. Dazu gehören individuelle Benachrichtigungen, die sich jetzt genauer und für jede App individuell steuern lassen. Mit Bild-im-Bild-Videos kann man beispielsweise während eines Videochats parallel einen anderen Clip anschauen. Außerdem hat Google Oreo eine stromsparende App-Bremse spendiert. Sie sorgt dafür, dass Anwendungen im Hintergrund gezügelt werden, damit sie nicht zu viel Strom verbrauchen. Google erweitert außerdem seinen Virenscanner Play Protect. Der Malware-Scan, den das Unternehmen sowieso schon für alle Apps im eigenen Store durchführt, lässt sich nun auch auf Apps aus anderen Quellen anwenden.

Zuerst werden Smartphones und Tablet-Computer von Google mit Android Oreo bedient. Andere Hersteller dürften in den kommenden Wochen und Monaten folgen. Allerdings erhalten viele Modelle von Drittherstellern, die eigentlich über die notwendigen Hardware-Voraussetzungen verfügen, kein Update, weil die Hersteller die aufwendige Anpassung an Android O scheuen. Die erste Preview-Versionen, die allerdings für einen Regelbetrieb noch nicht geeignet waren, hatte Google bereits im März vorgestellt. (mit dpa)


Autor:

Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.


403 Forbidden

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Wir sind gleich wieder für Sie da!