Imagepflege :
Google setzt auf Ökostrom

Google tut etwas für das Öko-Image: Im kommenden Jahr will der US-Konzern seinen weltweiten Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken.

Text: W&V Redaktion

Google tut etwas für das Öko-Image.
Google tut etwas für das Öko-Image.

Der Internetkonzern Google will im kommenden Jahr seinen weltweiten Strombedarf vollständig aus erneuerbaren Quellen decken. Das kündigt Google-Manager Urs Hölzle in einem Blogbeitrag an. Das Unternehmen nutzt dann für Rechenzentren und Büros weltweit hauptsächlich Solar- und Windenergie. Mit Lieferverträgen über 2,6 Gigawatt sei Google der größte einzelne Abnehmer von Ökostrom, schreibt Hölzle.

Informationen zum Umweltengagement sammelt die Marke auf einer Website. Erstmals veröffentlichen die US-Amerikaner außerdem einen eigenen Umweltbericht. "Der Energieverbrauch ist unser größter Einfluss auf die Umwelt", räumt Google darin ein. Der Konzern investiere 2,5 Milliarden Dollar in Sonnen- und Windenergieprojekte. Zugleich verbrauchten Googles Rechenzentren inzwischen nur die Hälfte der Energie. Heute werde mit der gleichen Menge Strom 3,5 Mal mehr Rechenleistung erzeugt als noch vor fünf Jahren.

Die Umweltorganisation Greenpeace hatte in den vergangenen Jahren Druck auf Unternehmen wie Apple, Microsoft oder Amazon ausgeübt. Der Schlachtruf: "Clean our cloud". Die Firmen sollen ihre Rechenzentren mit sauberer Energie betreiben, so die Forderung. 


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W&V Redaktion
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