Allerdings heißen Stinktiere ja nicht ohne Grund Stinktiere: wenn sie sich bedroht fühlen, spritzen sie ihr Gegenüber mit einem übelriechenden Sekret aus der Analdrüse an. Stinktier-Halter haben oft Tiere, bei denen die Drüse versiegelt wurde. Tierärzte kritisieren das als nicht artgerecht. Besser also Stinktier-Videos ansehen und die vorwitzigen Tiere in Freiheit leben lassen.

So wie dieses:

DER IGEL: Ein Baby-Igel planscht in einem Waschbecken, ein Igel steckt seinen Kopf in eine Klopapier-Rolle, ein weiterer Baby-Igel liegt auf seinen Stacheln, streckt die Beinchen von sich und wird mit einem Löffel gefüttert: Wer "Igel" bei Youtube als Suchbegriff eingibt, könnte meinen, jeder hat inzwischen eines der Stacheltiere zuhause und dreht Videos von ihm. Okay, die Tiere sind wirklich süß. Einfach in den Wald zu spazieren und einen Igel mit nach Hause zu nehmen, ist in Deutschland allerdings verboten.

DAS SCHWEIN: Bereits in den Neunzigern ist Deutschland auf das Schwein gekommen: Der Kinderfilm "Rennschwein Rudi Rüssel" lief in den Kinos und löste einen regelrechten Hype um die grunzenden Tiere aus. Schon Schauspieler George Clooney hielt jahrelang ein Schwein als Haustier, heute stellt Sängerin Miley Cyrus Bilder ihres Hausschweins Bubba Sue auf Instagram. Fast 1,8 Millionen Mal wurde wiederum ein Mix aus verschiedenen Schweinchen-Videos bei Youtube geklickt. Sieht aus, als hätten die Katzen einen ernsthaften Konkurrenten mit Ringelschwänzchen bekommen.

DER BESTE FREUND DES MENSCHEN: Die Katze macht, was sie will. Und der Hund? Verbringt am liebsten Zeit mit seinem Herrchen. Für Hunde ist jeder Tag der beste Tag - wer will da noch mit einer launischen Katze zusammenleben? Millionenfach geklickte Videos von süßen Hunden gibt es bei Youtube natürlich auch. Achtung: Auf manchen schmusen sie auch mit Katzen.

 am/Alexandra Stahl, dpa


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W&V Redaktion
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