Lyft ist bisher nur in den USA aktiv, während Uber weltweit expandiert. Selbst im Heimatland hat Lyft dabei einen deutlich kleineren Marktanteil als Marktführer Uber. Durch die bescheideneren Wachstumsambitionen verbrennt Lyft aber auch nicht wie Uber Milliarden pro Jahr. Profitabel ist allerdings auch noch kein Anbieter in dem Geschäft. Bei Lyft stieg 2015 auch der Autoriese General Motors ein.

Zusätzlich pikanter macht die Situation, dass der Google-Mutterkonzern Alphabet, zu dem auch Waymo gehört, ein wichtiger früher Uber-Geldgeber ist. Kalanick brachte Uber auf Kollisionskurs als er die Entwicklung eigener Roboterwagen-Technik anstieß - damit nicht der ganz Markt an Google falle, sagte er mehrfach. Waymo gewann bisher Fiat Chrysler als Partner aus der Autobranche, während viele Hersteller und Zulieferer an eigenen Systemen arbeiten. (mit dpa)


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W&V Redaktion
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