Samwers verkaufen Designer-Möbel-Shop an Holtzbrinck und den Burda-VC Acton

Holtzbrinck Ventures und Acton Capital, an dem Burda maßgeblich beteiligt ist, übernehmen von den Samwers die Anteile an dem Designer-Möbel-Shop Fashion for Home. Einhergehend ist eine Finanzierungsrunde in niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Text: Leif Pellikan

02. Jul. 2012

Holtzbrinck Ventures und Acton Capital, an dem Burda maßgeblich beteiligt ist, übernehmen von den Samwers die Anteile an dem Designer-Möbel-Shop Fashion for Home. Einhergehend ist eine Finanzierungsrunde in niedrigen zweistelligen Millionenbereich für die nun eingeläutete Wachstumsphase. Der Berliner Samwer-Inkubator Rocket Internet nutzt hingegen die Finanzierungsrunde als Exit. Nach der Transaktion sind die größten Investoren die Schweizer Investmentfirma Halligk (rund 38 Prozent), Acton (rund 21 Prozent) und  Holtzbrinck Ventures (rund 16,5 Prozent). Ebenfalls beteiligt sind weiterhin einige Business Angels sowie die beiden Gründer Marc Appelhoff und Christoph Cordes, die an Bord bleiben.

Die Firma bewege sich in einem sehr großen, aber traditionell geprägten Markt, sagt Sebastian Wossagk, Investment Partner von Acton. "Der Online-Anteil des Möbelhandels ist derzeit noch gering, jedoch ist eine steigende Akzeptanz des Möbelkaufs im Internet zu beobachten". Fashionforhome.de bietet Designer-Möbel von internationalen Herstellern. Verkauft wird nicht nur in Deutschland, sondern auch in Großbritannien, USA, Österreich sowie in den Niederlanden. Eine Erfolgsformel ist die vertikal integrierte Fertigung auf Bestellung. Der Startschuss für den Bau eines Möbelstücks erfolgt erst mit der Bestellung. Das Berliner Unternehmen beschäftigt inzwischen 130 Mitarbeiter. Aktuell erwirtschaftet das Unternehmen einen mittleren zweistelligen Millionenumsatz im Jahr, die Wachstumsrate liegt im zweistelligen Bereich.


Autor:

Leif Pellikan
Leif Pellikan

ist Redakteur beim Kontakter und bei W&V. Er hat sich den Ruf des Lötkolbens erworben - wenn es technisch oder neudeutsch programmatisch wird, kennt er die Antworten. Wenn nicht, fragt in Interviews bei Leuten wie Larry Page, Sergey Brin oder Yannick Bolloré nach. 



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