Auch den prägnanten 140-Zeichen-Formulierungen bei Twitter steht Lammert skeptisch gegenüber: "Wenn Politik Vertrauen zurückgewinnen will, reichen Sekundenstatements und Tweets wohl kaum aus – selbst hartnäckigsten Netz-Jüngern nicht, sofern sie an Politik ernsthaft interessiert sind. Deshalb empfehle ich dringend, anstelle von Tweets und Kurzstatements, die Komplexität politischer Fragen offen darzustellen, Sachverhalte, mögliche Lösungswege und deren Konsequenzen detailliert zu erklären. Schließlich wird kein Politiker zum 'Zwitschern' und zur Sprachkasteiung gezwungen."

am/mit dpa


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W&V Redaktion
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