Anschlag auf Mannschaftsbus :
Solidarität mit dem BVB: So sieht "Echte Liebe" aus

Durch die sozialen Netzwerke rollt eine Solidaritätswelle für den BVB. Auch Gegner und Sponsoren bekunden "Echte Liebe" zum Verein und seinem Team. 

Text: Frauke Schobelt

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Die "Bild"-Zeitung widmet ihre letzte Seite dem BVB, viele Vereine wie der FC Bayern München bekunden ihre Solidarität.
Die "Bild"-Zeitung widmet ihre letzte Seite dem BVB, viele Vereine wie der FC Bayern München bekunden ihre Solidarität.

Nach dem gestrigen Anschlag auf den Mannschaftsbus des BVB zeigt sich erneut, was der Vereinsclaim "Echte Liebe" wert ist. Unter den Hashtags #EchteLiebe, #BVB, #BVBASM und auf Instagram unter #indenfarbengetrenntindersachevereint rollt eine Welle der Solidarität durchs Netz. Fans, Gegner und Sponsoren bekunden dem Verein, dem verletzten Spieler Marc Bartra, dem Polizisten und der Mannschaft ihre Unterstützung. Und zeigen getreu dem Vereinsmotto "Echte Liebe" für ihren Sport, als bewussten Gegenpol zu dem gewalttätigen Attentat, bei dem wohl nur durch Glück nicht noch mehr Menschen verletzt wurden. 

Das BVB-Team wird bereits heute schon wieder auf dem Rasen stehen und in der Champions League gegen den französischen Erstligisten AS Monaco antreten. Die Stimmung wird wohl eine ganz besondere sein: Die Dortmunder rührten in der vergangenen Nacht die Welt, als sie gestrandeten Fans und Stadionbesuchern über Twitter mit #bedforawayfans Unterschlupf gewährten.

Der BVB stimmt sich und die Fans auf das heutige Spiel ein: 

Der verletzte Marc Bartra meldet sich am Nachmittag:

"Alle Fußballfans in Deutschland drücken euch heute die Daumen", schreibt ein ergriffener BVB-Fans in einem Brief. Und wenn man sich die Kommentare in den sozialen Netzwerken anschaut, dürfte das stimmen.

Solidarität mit dem BVB 

Die "Bild"-Zeitung widmet in der heutigen Ausgabe ihre komplette letzte Seite dem Verein:

Die "Gegner", heute eine große Fußballfamilie:

Reaktionen der Sponsoren

Auch die BVB-Sponsoren, deren Logos deutlich zu sehen sind auf dem beschädigten Mannschaftsbus von MAN, bekunden ihre Solidarität.  

BVB-Sponsor und Ausrüster Puma hat sich erschüttert über den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gezeigt. Der Verein sei am Dienstagabend Opfer einer furchtbaren Attacke geworden, sagte Puma-Chef Björn Gulden am Mittwoch bei der Hauptversammlung des Sportartikelherstellers in Herzogenaurach. "Unsere Gedanken sind beim BVB" und dessen Spielern. Zudem würdigte Gulden den bei dem Anschlag verletzten BVB-Profi Marc Bartra.

Die Fans fühlen sich ihrem Verein noch mehr verbunden: 

Viel Lob für die Polizei und das Krisenmanagement:

Auch Twitter meldet sich: 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



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