Dmexco-Direktor Christian Muche

Mediacom-Manager Wilkens bekräftigte im Streitgespräch seine Kritik. „Das Problem ist das Prinzip ‚Schneller, höher, weiter‘“. Wer auf der Messe „Gehör finden will, ist gezwungen, dieses Spiel mitzuspielen“, sagt Wilkens. Das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ sei „aus dem Gleichgewicht geraten“. Dmexco-Mann Muche verweist dagegen auf steigende Aussteller-Zahlen. „Es ist doch nicht ungewöhnlich, dass Firmen aus unterschiedlichen Gründen auf einer Messe nicht mehr ausstellen“, so Muche. In diesem Jahr seien etwa Firmen wie Deloitte, Hermes, Snap, King, die Retail-Media-Group und Docomo hinzugekommen.

Die Snapshot-Umfrage ist ein gemeinsames Projekt von Roland Berger, den Münchner Gesprächen und W&V. Befragt werden Kommunikationsverantwortliche (80 Prozent Marketing/Kommunikationschefs von Wirtschaftsunternehmen, 20 Prozent "Creative Minds" von Agenturen/Verbänden/Beratungen.) An der aktuellen Umfrage hatten 35 Mitglieder teilgenommen.

Was Dmexco-Direktor Muche an der aktuellen Debatte „irritiert“ und wo er Kritker Wilkens recht gibt, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von W&V.


Autor:

Thomas Nötting
Thomas Nötting

ist Leitender Redakteur bei W&V. Er schreibt vor allem über die Themen Medienwirtschaft, Media und Digitalisierung.