Wegen der Venedig-Reise Wagners ermitteln neben der Generalstaatsanwaltschaft Dresden auch von Flöther beauftragte Anwälte. "Wenn es so ist - und das sage ich jetzt im Konjunktiv-, dass hier Firmengelder benutzt worden wären, also diese ominösen 1,5 Millionen im Koffer, dann wäre ich verpflichtet, diese Ansprüche zu verfolgen." Es dürfte allerdings nicht einfach sein, das Geld wieder zurückzuholen.
Nach dem Absturz waren am Unglücksort 10.000 Schweizer Franken gefunden worden. Wagner soll in Venedig Betrügern 1,5 Millionen Euro
als Versicherung für einen 10-Millionen-Kredit übergeben, im Gegenzug aber größtenteils falsche Schweizer Franken erhalten haben. Unklar
ist, wie der 38-Jährige das Geld zusammenbekam. "Ich kann zu diesem konkreten Sachverhalt natürlich nichts sagen, nur ganz abstrakt: Ich
kann mir momentan nicht vorstellen, dass bei einem Konzern dieser Größenordnung der alleinige Geschäftsführer ganz allein zur Bank gehen kann und dort, ohne das es andere mitbekommen, solche Beträge abheben kann", sagte Flöther. (dpa)


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W&V Redaktion
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