Gattungskampagne :
Warum die Display-Werbung weiter up to date ist

"Display wirkt", sagt der OVK - und lässt sich dabei von Werbesprüchen bekannter Marken inspirieren. Paul Mudter, Vorsitzender des OVK, über die Vorteile visueller Onlinewerbung.

Text: W&V Redaktion

Paul Mudter, Vorsitzender des OVK.
Paul Mudter, Vorsitzender des OVK.

Der Online-Vermarkterkreis (OVK) im BVDW will den Ruf der Display-Werbung mit einer Gattungskampagne aufpolieren. Der Spruch dazu: "Display wirkt". Die Macher haben sich dabei von "Print wirkt" und weiteren bekannten Werbesprüchen wie beispielsweise von Ikea, Parship oder Ratiopharm inspirieren lassen. "Eine Stärke von Display ist die visuelle Wirkung. Wir können zeigen, dass selbst eine 'leise' Kampagne, die auf das Wesentliche reduziert ist, trotzdem laut sein kann. Natürlich möchten wir damit auch ein Stück weit provozieren", so Paul Mudter, Vorsitzender des OVK. Für die Umsetzung hat das Gremium die Hamburger Agentur SMZ beauftragt.

Der OVK will "das Vertrauen in Display-Werbung stärken", wie das Mudter ausdrückt. "Wir wirken damit einer gewissen Unsicherheit hinsichtlich Qualitätsmerkmalen und Wirksamkeit entgegen."

Die Display-Werbung ist das Brot- und Buttergeschäft der Vermarkter. Doch die Mobilisierung der Nutzung könnte zum Problem werden. Die überspitzte These hierzu: Mobile killt Display-Werbung. Das sieht der OVK anders: "Natürlich ist auf einem kleineren Screen weniger Platz. Im Gegenzug sind Platzierungen prominenter. Dass der Gesamtmarkt seit Jahren sehr stabil wächst, liegt unter anderem an der Mobilisierung – sie wirkt sich positiv aus. Dennoch wird es in naher Zukunft einen stabilen Anteil stationärer Nutzung geben, weshalb auch Displaywerbung ihren Erfolgskurs fortsetzen wird", sagt Mudter.


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